Gemeinde lässt Hanstedter Platz neugestalten
Barrierefreies Wappen für etwa 50.000 Euro

Der Hanstedter Platz bekommt ein neues Pflaster und wird dadurch barrierefrei
  • Der Hanstedter Platz bekommt ein neues Pflaster und wird dadurch barrierefrei
  • Foto: Samtgemeinde Hanstedt
  • hochgeladen von Tamara Westphal

mum. Hanstedt. Die Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Hanstedt und die Gemeinde Bispingen haben sich an dem Städtebauförderprogramm "Kleine Städte und Gemeinde" beteiligt. Dabei wurden in mehreren Foren Missstände in der städtebaulichen Entwicklung aufgezeigt und Lösungsansätze erarbeitet. Ein Punkt dabei war der Hanstedter Platz, der mit dem in 1983 verlegten Kopfsteinpflaster nicht den heutigen Ansprüchen der Barrierefreiheit von öffentlichen Einrichtungen entspricht. "Die Problematik hat auch der Seniorenbeirat der Gemeinde Hanstedt mehrfach angesprochen", so Horst-Elert Stödter, stellvertretender Gemeindedirektor und Leiter des Fachbereichs Bauen und Infrastruktur. Nach dem der Rat der Gemeinde Hanstedt die Mittel für die Umgestaltung des Hanstedter Platzes freigegeben hat, wurde die Maßnahme ausgeschrieben und an ein Tiefbauunternehmen vergeben.
Der Hanstedter Platz symbolisiert das aus drei Elementen bestehende Wappen der Gemeinde Hanstedt. Das Wappen besteht aus dem Riesen Bruns, der Schmalen Aue und der Windmühle. Die Bronzestatue des Riesen Bruns dürfte vielen bestens bekannt sein. Der dort vorhandene Brunnen soll die Schmale Aue darstellen. Die Windmühle wird durch vier aus roten Klinkerpflaster bestehenden Windmühlenfügeln dargestellt. Dieses erkennt man am besten aus der Vogelperspektive.
Durch die Umbaumaßnahme werden die drei Elemente des Wappens nicht verändert. Es wird lediglich das Kopfsteinpflaster der Wegeverbindung entlang der Kirchhofmauer und von dort zum Fußgängerüberweg in Richtung des Kaufhauses durch glattes aber rutschfestes Betonstein-Pflaster ersetzt. Außerdem werden die alten Bänke und Mülleimer im neu gestalteten Bereich ersetzt.
Die Baumaßnahmen sollen, wenn das Wetter mitspielt, bereits im Februar abgeschlossen sein. Die Umgestaltung kostet etwa 50.000 Euro. Die Kosten teilen sich Gemeinde, Land und Bund jeweils zu einem Drittel.

Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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