Rauschendes Fest im "Dorfkrug"

Der Dorfkrug mitten in Hanstedt steht schon viel zu lange leer. Kuratorium und Vorstand der Bürgerstiftung Hanstedt wollen hier mit vielen Gästen ein zünftiges Oktoberfest feiern
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  • hochgeladen von Sascha Mummenhoff

mum. Hanstedt. Seit Jahren warten die Menschen in Hanstedt darauf, dass endlich etwas mit dem "Dorfkrug" geschieht. Eigentümer Franz-Josef Kröger ging das Geld aus. Seitdem steht das riesige Gebäude im Dorfzentrum leer - von kurzfristigen Ausnahmen abgesehen. Der Innenausbau ist längst noch nicht abgeschlossen. Wie schön und ausgelassen man dennoch im großen Saal des "Dorfkrugs" mit den mächtigen und imposanten Balken aus massivem Eichenholz feiern kann, das möchten jetzt die Akteure der Bürgerstiftung Hanstedt beweisen. "Die Planungen für ein großes Oktoberfest mit allen Hanstedtern sind in vollem Gang", sagt Astrid Ellerbrock, die Vorsitzende der Stiftung. "Wir freuen uns sehr darauf!“

Das Gebäude mitten in Hanstedt sollte eigentlich ein Garant für tägliche gesellige Stunden werden. Leider ist es dazu bis heute nicht gekommen, bedauern viele Bürger. Was aus dem Gebäudekomplex wird, ist nach wie vor ungewiss. Mit dem Oktoberfest der Bürgerstiftung am Samstag, 27. Oktober, soll das für einen Abend anders sein. "Wir wollen tanzen, schunkeln und feiern wie die Bayern", wünschen sich Vorstand und Kuratorium der Stiftung. Gemeinsam haben sie bereits den großen Saal geputzt und hergerichtet. Eine große Bühne für die Blaskapelle ist auch schon aufgestellt. Für echte Wiesn-Stimmung sorgen "Die fidelen Holsteiner Musikanten". "Eine zwölfköpfige Blaskapelle mit absoluter Schunkelgarantie", verspricht Astrid Ellerbrock. Dazu gibt es bayerische Schmankerln wie frisch zubereitete Haxen, Weißwürstl und Sauerkraut sowie Oktoberfestbier.
Dass die Bürgerstiftler mit ihrer Planung richtig liegen, unterstreichen die Vorverkaufszahlen: Bereits nach wenigen Tagen waren 150 Eintrittskarten verkauft! "Vor allem Gruppen nehmen unser Fest gut an. Sie wollen mit Freunden und Kollegen zusammenkommen und reservieren ganze Tische", so Astrid Ellerbrock.

• Los geht es am 27. September um 19 Uhr (Einlass ab 18 Uhr) mit dem Einmarsch der Blaskapelle und auch der obligatorische Fassbieranstrich wird nicht fehlen. Die Karten kosten im Vorverkauf zwölf Euro; Kinder bis 14 Jahren sind kostenlos dabei. Die Tickets gibt es in der Auetal-Apotheke sowie im Kaufhaus Dittmer (Poststelle).

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