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Erneut schwerer Unfall auf BAB 1 zwischen Maschen und Harburg

Doppelsieg im Porsche Sprint GT
Rennfahrer Wilhelm Lathus trotzt der jungen Konkurrenz

Die Nummer eins: Wilhelm Lathus (Mi.) feiert seinen Doppelsieg auf dem Eifelring
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  • Die Nummer eins: Wilhelm Lathus (Mi.) feiert seinen Doppelsieg auf dem Eifelring
  • Foto: Johanna Thiemeyer
  • hochgeladen von Oliver Sander

Wilhelm Lathus ist da gelandet, wo er vor der Corona-bedingten Pause meistens gelandet ist: ganz oben auf dem Siegertreppchen! Der Hobbyrennfahrer aus Dierkshausen (Landkreis Harburg) holte zum Auftakt des Porsche Sprint GT auf dem Eifelring nahe Euskirchen (Nordrhein-Westfalen) einen Doppelsieg. "Ich hatte in beiden Rennen richtigen Druck von der Konkurrenz. Das waren bis zum Schluss richtige Schlachten", berichtet der Routinier. Lathus fährt einen straßenzugelassenen Porsche 991 GT2 RS mit 700 PS, der eine Spitzengeschwindigkeit von 360 Stundenkilometern erreicht.
Dass Lathus, im Hauptberuf Inhaber einer der größten Broker-Firmen im nationalen und internationalen Agrarmarkt, überhaupt an den Start gehen konnte, verdankt er zu einem großen Teil Werner Raut, Chefarzt der Medizinischen Klinik im Krankenhaus Buchholz, und dessen Team. Wegen hohen Blutdrucks und starken Körperschmerzen war der Asendorfer ins Krankenhaus eingeliefert worden, dort stellte Raut eine Lungenembolie fest. "Das war knapp", berichtet Lathus.
Auf dem Eifelring nutzte er zunächst den PS-Vorteil seines Boliden gegen die Konkurrenz in den Porsche Cayman GT 4 Clubsport. Diese sind 100 Kilogramm leichter als Lathus' GT2 RS und dürfen Slickreifen nutzen. Gegen Mitte des Rennens musste Lathus etwas Geschwindigkeit rausnehmen, da der Wassertank zur Motorkühlung leer war. Die Konkurrenz kam immer näher, vor allem der erst 16-jährige Gian Luca Tüccaroglu setzte Lathus zu. Am Ende rettete der Routinier etwa 20 Meter Vorsprung ins Ziel. 
Das zweite Rennen war geprägt von mehreren Safety-Car-Phasen, weil sich im hinteren Feld mehrere Fahrer ins Kiesbett gedreht hatten. Beim letzten Re-Start nutzte Lathus die Power seines Fahrzeugs und seine Rennerfahrung zum erneuten knappen Sieg. 
"Das Rennwochenende hat wieder richtig Spaß gemacht", berichtet Lathus. Aber auch im Porsche Sprint GT ist die hohe Inflation spürbar. "Das Material ist extrem teuer geworden", sagt der Hobbyrennfahrer. Ein Satz Reifen kostet z.B. jetzt 2.700 statt wie bisher 2.000 Euro. Das nächste Rennwochenende ist vom 24. bis 26. Juli auf dem Red-Bull-Ring in Spielberg (Österreich) angesetzt. (os).

Die Nummer eins: Wilhelm Lathus (Mi.) feiert seinen Doppelsieg auf dem Eifelring
Wilhelm Lathus (re.) startete nach dem Qualifying im zweiten Rennen von Startplatz zwei - am Ende gewann er knapp
Autor:

Oliver Sander aus Buchholz

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