Perfekter Saisonauftakt im Porsche Sprint GT
Wilhelm Lathus "ballert" zum Doppelsieg

Startaufstellung auf dem Hockenheimring: Der Bondor-Porsche von Wilhelm Lathus steht auf der Pole Position vorne links
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  • Startaufstellung auf dem Hockenheimring: Der Bondor-Porsche von Wilhelm Lathus steht auf der Pole Position vorne links
  • Foto: APC Motorsport Göttingen
  • hochgeladen von Oliver Sander

os. Dierkshausen. Wilhelm Lathus hat da begonnen, wo er in der vergangenen Saison aufgehört hat: ganz oben auf dem Siegertreppchen! Der Hobbyrennfahrer aus Dierkshausen (Landkreis Harburg) holte zum Auftakt des Porsche Sprint GT (ehemals Porsche Sports Cup) auf dem Hockenheimring einen ungefährdeten Doppelsieg. Lathus fährt einen straßenzugelassenen Porsche 991 GT2 RS mit 700 PS, der eine Spitzengeschwindigkeit von 360 Stundenkilometern erreicht.
Schon im Training hatte Lathus, der beruflich als Inhaber einer der größten Broker-Firmen im Agrarsektor tätig ist, sein Können gezeigt und die Pole Position geholt. Damit konnte er das Tempo beim fliegenden Start bestimmen. "Der Start war der Hammer", berichtet Lathus. Direkt aus der Kurve beschleunigte er seinen Boliden und holte gegen die überraschte Konkurrenz schnell den entscheidenden Vorsprung heraus, den er bis ins Ziel nicht mehr abgab. Für seinen Erfolg hat Lathus ein einfaches Rezept: "Ich bin kein großer Taktiker, sondern setze mich ins Auto und ballere los!" Hilfreich waren Trainingsrunden mit dem Motorsport-Profi Hendrik Still als Beifahrer. "Er hat mir wertvolle Tipps gegeben, durch die ich z. B. die Parabolica-Kurve noch schneller durchfahren konnte", berichtet Lathus.
Neu im Feld des Porsche Sprint GT sind zwölf Konkurrenten in Porsche Cayman GT 4 Clubsport. Diese sind 100 Kilogramm leichter als Lathus' GT2 RS und dürfen Slickreifen nutzen. "Die Cayman sind eine echte Bereicherung im Feld", lobt Lathus. Für ihn selbst wäre das Fahrzeug mit Mittelmotor nichts: "Ich bin ein 911er-Fan, der Motor muss hinten im Fahrzeug sein!"
Die Rennen auf der Traditionsrennstrecke in Baden-Württemberg fanden unter strengen Corona-Regeln statt. Pro Fahrer durften nur vier Personen, meistens Techniker, anwesend sein. Zuschauer waren nicht zugelassen. "Das ganze Drumherum hat schon gefehlt", berichtet Lathus. In der rennfreien Zeit hat er sich mit Waldläufen und im Senioren-Fußballteam des MTV Hanstedt fitgehalten.
Die Meisterschaft in der Porsche-Rennserie wird an fünf weiteren Wochenenden entschieden. Am 19./20. Juni stehen die nächsten Rennen auf dem Nürburgring an, danach folgen der Red Bull Ring in Österreich, die Motorsport Arena in Oschersleben und der Lausitzring. Das Finale am 9. und 10. Oktober steigt erneut auf dem Hockenheimring.

Startaufstellung auf dem Hockenheimring: Der Bondor-Porsche von Wilhelm Lathus steht auf der Pole Position vorne links
Doppelt erfolgreich: Wilhelm Lathus
Autor:

Oliver Sander aus Buchholz

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