Ein ganz besonderer Deutscher Meister
Hanstedts Dorfkrug gewinnt mit seinem Ausbau-Konzept die "Rigips Trophy".

Verantwortlich für den Ausbau war Heide-Aktiv Trockenbau
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mum. Hanstedt. Hanstedt hat einen Deutschen Meister - und vielleicht sogar bald einen Weltmeister! Das Unternehmen Heide-Aktiv Trockenbau aus Scharnebeck hat bei der "Rigips Trophy" im Bereich Wohnbau mit der Umsetzung des Dorfkrugs den ersten Platz belegt.
"Ich freue mich riesig für das Unternehmen", sagt Dorfkrug-Eigentümer Günther Killer. "Das ist letztlich die Belohnung für die viele Arbeit, die in das Projekt geflossen ist." Nicht umsonst ist der Dorfkrug eines der beeindruckendsten Gebäude in der Nordheide.
Spannend wie eine Meisterschaft ist auch die bisherige Geschichte des Dorfkrugs: 2006 zerstörte ein verheerendes Feuer den 1730 erbauten Dorfkrug in Hanstedt. Zügig begann Eigentümer Franz-Josef Kröger mit der Umsetzung seines Projektes. Er hatte für seinen Mega-Neubau ausschließlich Event-Gastronomie vorgesehen. Doch bereits 2009 stoppte die Arbeiten. Erst nachdem Killer das Gebäude erworben hatte, erfolgte der Wiederaufbau. Es entstanden hochwertige Wohnungen und Büros sowie ein modernes Café der Bäckerei Soetebier.
Der Dorfkrug verwies nun unter anderem das Projekt "Skyflat" (Augsburg) und einen Gebäudekomplex in Forchheim (Oberfranken) auf die Plätze. Die Siegerehrung fand in Berlin statt. Das Team von Heide-Aktiv Trockenbau steht übrigens nicht zum ersten Mal auf dem Siegerpodest. Sie waren bereits zweimal Deutscher Meister und sind amtierender Weltmeister im Bereich Wohnbau.
Die "Rigips Trophy" verfolgt das Ziel, möglichst viele ansprechende und anspruchsvolle Beispiele professioneller Trockenbauweise innerhalb Deutschlands aufzuspüren und dem modernen trockenen Innenausbau ein vielbeachtetes Forum mit großer öffentlicher Wahrnehmung zu schaffen. Weltweit finden in insgesamt 32 Ländern nationale Trophy-Ausbauwettbewerbe statt. Die insgesamt 71 Landessieger in den verschiedenen Kategorien messen sich abschließend in einem internationalen Vergleich im Rahmen der International Trophy - gewissermaßen die "Weltmeisterschaft des Trockenbaus". Ausrichter der zwölften Internationalen Trophy ist in diesem Jahr Griechenland. Aufgrund des Corona-Virus wurde die Veranstaltung allerdings auf November verschoben.
Die für den Innenausbau verantwortlichen Mitarbeiter von Heide-Aktiv Trockenbau entwickelten für das Projekt komplexe Trockenbaukonzepte, mit denen es gelang, historischen Fachwerkcharme mit zeitgemäßen Ausbauelementen auf besonders harmonische Art und Weise zu verbinden. Auch die in intensiver Abstimmung mit einem Brandschutzsachverständigen gefundenen Sonderlösungen - etwa für eine freitragende Brandschutzdecke - trugen zur Außergewöhnlichkeit dieses Projekts bei. Die Juroren der "Rigips Trophy" zeigten sich unter anderem von der Integration diverser Brandschutzmaßnahmen überzeugt. Außer der innovativen technischen Ausführung war für die Experten ein weiterer Aspekt entscheidend: "Gerade in der Kombination moderner und historischer Bausubstanz kann vieles falsch gemacht werden. Mit dem neuen Dorfkrug hingegen ist ein architektonisches Schmuckstück entstanden, das das Beste von gestern und heute vereint", lobten die Juroren die Umsetzung.
Mit dem Unternehmen Heide-Aktiv Trockenbau freut sich auch der Winsener Architekt Jörg Kröger. Von ihm stammt das Konzept für den Ausbau. "Das war echte Teamarbeit" (mum). Nun ist er endlich fertig - der Hanstedter Dorfkrug. "Ich möchte die Gelegenheit nutzen, mich bei allen zu bedanken, die an diesem Projekt beteiligt waren", sagt Günther Killer. "Mein Dank richtet sich vor allem auch an die vielen beteiligten Handwerker der unterschiedlichen Zünfte. Sie haben mit ihrer großartigen Arbeit einen wesentlichen Anteil dazu beigetragen, dass der Dorfkrug nun sogar einen Preis erhalten hat." Im Namen der gesamten Familie dankt Günther Killer allen Beteiligten.
Konkret nennt Günther Killer außerdem die Architekten von Hufenbach Architektur (Hanstedt), Kröger Architektur (Winsen) und "Embert.Raumkonzept.Innenarchitektur" (Hamburg). "Sie haben wirklich einen tollen Job gemacht."

"Das war Teamarbeit"

Zahlreiche Unternehmen haben dazu beigetragen, den Dorfkrug zu einem Meister zu machen.

mum. Hanstedt. Bei Mannschaftssportarten kennt man es: Hinter einem erfolgreichen Team stehen viele Personen, die hinter den Kulissen den Erfolg erst möglich machen - unter anderem Betreuer, und Physiotherapeuten. Bei einem so großen und beeindruckenden Projekt wie dem Dorfkrug ist das nicht anders. Allerdings sind es neben den Architekten zahlreiche Handwerker aus den unterschiedlichsten Gewerken, die in Hanstedt einen richtig guten Job gemacht haben. So sieht es auch der Bauherr. "Ich möchte die Gelegenheit nutzen, mich bei allen zu bedanken, die an diesem Projekt beteiligt waren", sagt Günther Killer. "Mein Dank richtet sich vor allem auch an die vielen beteiligten Handwerker der unterschiedlichen Zünfte. Sie haben mit ihrer großartigen Arbeit einen wesentlichen Anteil dazu beigetragen, dass der Dorfkrug nun sogar einen Preis erhalten hat." Im Namen der gesamten Familie dankt Günther Killer allen Beteiligten.
Konkret nennt Günther Killer außerdem die Architekten von Hufenbach Architektur (Hanstedt), Kröger Architektur (Winsen) und "Embert.Raumkonzept.Innenarchitektur" (Hamburg).
Und nach der Fertigstellung war das Projekt noch längst nicht abgeschlossen. Beispielsweise beschäftige sich Fotograf Gabriel Kantorek (www.hausfotografie.de) mit dem Dorfkrug. Dabei entstanden spektakuläre Aufnahmen.
Bei der Vermarktung der Wohn- und Geschäftsflächen setzte Günther Killer auf seinen langjährigen Partner Thies Hauschildt (ReMax Immobilien in Buchholz). Auch Killers Projekt in Holm-Seppensen (www.bkmodernliving.de) wird von Hauschild betreut.

Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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