Ulrich von dem Bruch fordert: "Dem Tourismus eine Stimme geben"

Anforderungen für Neustart in der Diskussion.

(mum). Die Dachmarkengesellschaft Lüneburger Heide GmbH untersucht in einem Projekt die Anforderungen, die für einen Neustart des Tourismus notwendig wären. "Wir gehen die gesamte Customer Journey durch, also alle Kontaktpunkte, die ein Kunde bei uns haben kann", sagt Lüneburger-Heide-Geschäftsführer Ulrich von dem Bruch. Zusammen mit den Kollegen der touristischen Landkreis- und Städteorganisationen sollen dann Maßnahmen erarbeitet werden, wie man die Sicherheit der Gäste darstellen kann.
Der Tourismus ist ein sehr starker Wirtschaftsfaktor in der Region und lebt durch das breite Angebot der Akteure, die es zu unterstützen gilt: vom Ferienwohnungsbetreiber, Hotelier und Gastronomen, bis zu Anbietern von Familien-, Gesundheits- und Freizeitangeboten, Kutschunternehmen, Freizeitparks, Reiterhöfen und vielen mehr. Von der Anreise, über den Bezug der Unterkunft, mögliche Ausflüge, Stadtführungen, Restaurantbesuche, oder Natur-erlebnisse, überall prüfen die Touristiker, ob und wie die aktuellen Vorschriften eingehalten werden können. Das kann sich in Ferienwohnungen ganz anders darstellen als in einem Hotel. Mit den derzeit in Arbeit befindlichen konstruktiven und differenzierten Lösungsvorschlägen für ein verantwortungsvolles "Wiederhochfahren" soll dem Tourismus eine Stimme gegeben werden, die in Richtung Entscheidungsträgern in den Ministerien des Landes und Bundes spricht. "Die Politik braucht konkrete Informationen aus unserer Branche, um eine gute Entscheidungsgrundlage zu haben", sagt Ulrich von dem Bruch. Dabei gehen die Touristiker sehr behutsam vor, denn die Gesundheit soll an erster Stelle stehen, Tourismus um jeden Preis vermieden werden.
Das Ziel, der Politik eine neutrale Grundlage zur differenzierten Bewertung der Chancen und Risiken im Tourismus zu geben, sei aber notwendig, darin sind sich alle Heidetouristiker einig. Man denke dort zu pauschal und die Unterschiede der einzelnen Leistungsträger müssen transparent werden.

Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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