Von der Ausbildung bis zur Rente

Die Mitarbeiter des Ringhotels Sellhorn verlieren mit Andreas Knoblich einen ihrer liebsten Kollegen
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Andreas Knoblich verlässt nach mehr als 40 Jahren das Sellhorn in Hanstedt / Abschied am Freitag. 

mum. Hanstedt.
"Abschied eines Urgesteins" feiern die Angestellten des Ringhotels Sellhorn am Freitag, 26. Juli. Andreas Knoblich verlässt nach mehr als 40 Jahren Betriebszugehörigkeit das Traditionshaus, um den Ruhestand zu genießen. Das hat sich Knoblich zu Beginn seiner Karriere 1978 bestimmt nicht träumen lassen: Als Auszubildender, dann Kellner und später als Restaurantleiter und Ausbilder verbrachte er fast sein ganzes Berufsleben im Sellhorn. Und sein Wissen hat Knoblich an viele motivierte junge Leute als Ausbilder und ehrenamtlicher IHK-Prüfer weitergegeben.
Knoblich begann seine Laufbahn als Koch im Restaurant Wellenkamps in Lüneburg. Um sein Wissen zu vervollständigen, zog es ihn nach Hanstedt für eine Ausbildung zum Kellner. Hanstedt sollte schließlich auch sein Heimatort werden. Seine Ehefrau Birgit lernte Knoblich während ihrer Ausbildung zur Köchin dort kennen.
Fünf der sieben Generationen der Familien Sellhorn beziehungsweise Dierksen hat Knoblich persönlich kennengelernt - mit vieren zusammen gearbeitet. Die Entwicklung des Hotels von einem kleinen 3-Sterne-Hotel mit 20 Zimmern zu einem 4-Sterne-Landhotel mit 50 Zimmern, Schwimmbad mit Saunen, Wellnessbereich und modernen Tagungsräumen hat Knoblich hautnah miterlebt und begleitet. Weiterbildungen - etwa im Bereich EDV und Service sowie Ersthelfer- und Englischkurse - absolvierte Knoblich in den vergangenen Jahren.
Bereits 2009 kündigte der Hanstedter an, dass er mit 60 Jahren gern in Rente gehen möchte. Und tatsächlich: 14 Tage nach seinem 60. Geburtstag soll es so weit sein. Der wohlverdiente Ruhestand ist da. Der begeisterte Gärtner und Treckerfahrer weiß mit seiner neuen Freizeit sicherlich viel anzufangen. Außerdem freut sich Ehefrau Birgit, dass er nun mehr Zeit für sie hat.
Im Sellhorn wird Knoblich fehlen. Die Gäste, die Kollegen und Familie Dierksen werden ihn vermissen. "Andreas hatte bereits morgens um 7 Uhr die besten Radrouten-Tipps, Motorradstrecken und Wanderrouten im Kopf", so Nele Dierksen. "Die Gäste schätzen seine Verbindlichkeit und seinen erstklassigen Service. Er war aufmerksam, aber wahrte zugleich Distanz."
Langjährige Gäste haben am Freitag, 26. Juli, die Gelegenheit, sich von Andreas Knoblich persönlich zu verabschieden. Zwischen 12 und 21 Uhr wird er in seinen "Un-Ruhestand" verabschiedet.

Die Mitarbeiter des Ringhotels Sellhorn verlieren mit Andreas Knoblich einen ihrer liebsten Kollegen
Andreas Knoblich verabschiedet sich nach 40 Jahren in den Ruhestand

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