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Der Meute hinterher

Wann? 25.11.2017 11:00 Uhr

Wo? Hotel Hof Sudermühlen, Sudermühlen 1, 21272 Egestorf DEauf Karte anzeigen
Die Herren im traditionellen Roten Rock, die Damen in gedeckten Farben - das Jagdfeld auf dem Weg zum Start der nächsten Schleppe (Foto: Thomad Ix)
Egestorf: Hotel Hof Sudermühlen |

Das wird ein Erlebnis gleichermaßen für Teilnehmer und Zuschauer! Der Reit- und Fahrverein Auetal und das Hotel Hof Sudermühlen laden für Samstag, 25. November, zur Herbstjagd hinter der Foxhound-Meute des Hamburger Schleppjagd-Vereins ein. Mehr als 100 Teilnehmer werden erwartet. 

mum. Egestorf. Zur großen Sudermühler Herbstjagd hinter der Foxhound-Meute des Hamburger Schleppjagd-Vereins laden der Reit- und Fahrverein Auetal und das Hotel Hof Sudermühlen (Sudermühlen 1, in Egestorf) für Samstag, 25. November, ein. „Stelldichein zur Jagd“ ist um 11 Uhr im Innenhof des Hotels, Abritt ist um 12.30 Uhr. Die Herbstjagd hat eine lange Tradition, die bis ins Jahr 1958 zurückreicht, als hier die erste Schleppjagd stattfand. In Jagdreiterkreisen gilt die Veranstaltung heute als die sportlichste in Deutschland. Nicht selten trifft man hier Top-Reiter aus der Busch- und Springreiterszene an, wie zum Beispiel Vielseitigkeits-Bundestrainer Hans Melzer, die Kaderreiter Andreas Ostholt und Kai Rüder oder Springreiter Steffen Engfer. Auch international ist die Herbstjagd in aller Munde. Regelmäßig nehmen große belgische und dänische Abordnungen teil.
Eine Schleppjagd ist die Jagd zu Pferde hinter einer Hundemeute auf einer künstlich gelegten Spur über natürliche und naturnah gebaute Hindernisse. Es wird kein lebendes Wild gehetzt oder gejagt, sondern es geht rein um das harmonische Zusammenspiel von Tier und Mensch. „Schleppjagd“ heißt es deshalb, weil die Duftspur für die Hunde in den Anfängen dieser Sportart zuvor von einem Reiter mit einem an einem Seil befestigten, „geschleppten“ Schwamm gelegt wurde. Heute tropft die Flüssigkeit - meist Pansenlauge oder Anislösung - aus einem hinter dem Sattel befestigten Kanister eines Reiter-Pferd-Paares. „Bei dieser Art des Pferdesports geht es nicht ums Gewinnen, sondern um das gemeinsame Erlebnis, das dynamische Zusammenspiel von Kraft, Tempo, Wagnis, Geschicklichkeit und purer Lebensfreude“. sagt Sprecher Thomas Ix.
• Die Jagd ist für alle Reiter offen, unabhängig von Vereins- und Meutezugehörigkeit. Das Teilnahmeentgeld - das so genannte „Jagdcap“ - beträgt 60 Euro (inklusive Erbsensuppe, die nach der Jagd gereicht wird). Geritten wird in zwei Feldern - einem springenden und einen nicht springenden Feld. Zuschauer können die Jagd, an der regelmäßig mehr als 100 Reiter und Pferde teilnehmen, für fünf Euro pro Person auf Treckergespannen verfolgen (eine Voranmeldung ist nicht möglich). Für alle Reiter spendiert das Hotel Hof Sudermühlen nach der Jagd obendrein noch 150 Liter Freibier. Damit ist der schöne Tag aber noch lange nicht zu Ende. Direkt im Anschluss an die Jagd steigt auf der Veranda und an der Reiterbar die „International-Hunting-Party“, bei der jeder - egal ob Reiter oder Zuschauer - willkommen ist, einen gemütlichen Abend in Jagdreiterkreisen zu genießen.