Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Zukunftsweisend für die Egestorfer Feuerwehr

In dem ehemaligen Gebäude der Firma RMA soll die Feuerwehr einziehen. Die Samtgemeinde rechnet mit Kosten in Höhe von zwei Millionen Euro Fotos: Samtgemeinde Hanstedt

Samtgemeinde will Firmen-Gebäude kaufen / Kosten liegen inklusive Umbau bei zwei Millionen Euro.

mum. Egestorf. Manchmal müssen Entscheidungen auch schnell getroffen werden. Dass Verwaltung und Rat der Samtgemeinde Hanstedt dies durchaus können, haben sie mit der Entscheidung zum Kauf des Gebäudes der Firma RMA in Egestorf jetzt bewiesen. Der bisherige Standort der Stützpunktfeuerwehr Egestorf mit ihren drei Fahrzeugen an der Schätzendorfer Straße platzt aus allen Nähten. Deshalb waren bereits im Feuerwehrbedarfsplan der Samtgemeinde für 2022 Haushaltsmittel in Millionenhöhe vorgesehen. "Im Vorfeld dieser Entscheidung und um die örtliche Situation der Feuerwehr besser beurteilen zu können, wurde bereits 2017 geprüft, welche Optionen überhaupt für das Feuerwehrgerätehaus bestehen", so Samtgemeinde-Bürgermeister Olaf Muus. "In dieser Prüfung wurden die Alternativen, Erweiterung oder Neubau am bisherigen Standort sowie eine Nutzung des Geländes der ehemaligen Schule abgearbeitet." Aufgrund der vielfältigen Anforderungen an Gebäude und Gelände sei als Option eigentlich nur der Neubau eines Feuerwehrgerätehauses auf einem noch zu erwerbenden Grundstück übrig geblieben.
Voriges Jahr sei die Samtgemeinde zum ersten Mal auch auf das bereits leerstehende Gebäude der Firma RMA aufmerksam geworden. Es stand damals aber noch nicht zum Verkauf. Dies hat sich im September dieses Jahres geändert. "Nach einer Besichtigung der Verwaltung Anfang Oktober, gemeinsam mit Ortsbrandmeister, Architekt und Statiker, war schnell klar, dass dieses Gebäude mit seinen etwa 878 Quadratmetern Nutzfläche und einer Grundstücksfläche von 3.519 Quadratmetern sehr gut für eine Umnutzung als Feuerwehrgerätehaus geeignet ist", so Muus. Der Aufwand für die erforderlichen Umbauarbeiten würden sich nach ersten überschlägigen Prüfungen in einem vertretbaren Rahmen halten, so dass "ein Feuerwehrgerätehaus entstehen könnte, das den Anforderungen an ein normgerechtes, zukunftsfähiges Gebäude für eine Stützpunktfeuerwehr gerecht wird", so Muus.
Die Samtgemeinde schätzt die Gesamtkosten für Ankauf und Umbau auf etwa zwei Millionen Euro. Dieser Betrag wurde bereits in den Haushaltsplanentwurf 2019 eingestellt. Samtgemeinde-Bürgermeister Olaf Muus und Ortsbrandmeister Heiko Witte freuen sich, dass der Samtgemeinderat bereit war, diese schnelle Entscheidung zu treffen, um die Zukunft der Feuerwehr Egestorf nachhaltig zu sichern. "Vom Ortstermin, über die Prüfung des Gebäudes, bis zur grundsätzlichen Entscheidung sind weniger als zwei Monate vergangen", so Muus. "Eine ziemlich rekordverdächtige Geschwindigkeit!" Das Altgebäude der Feuerwehr Egestorf soll nach dem Umzug übrigens veräußert werden.