Einweihung des Jugendzentrums Harsefeld: Schiefes Bauwerk ist keine schräge Idee

Die neue Jugendbegegnungsstätte in Harsefeld
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jd. Harsefeld. So berühmt wie der schiefe Turm von Pisa wird er sicher nicht werden: der schiefe Würfel von Harsefeld, der ab Mitte Mai das neue Jugendzentrum beherbergt. Doch interessant anzusehen ist der futuristisch anmutende Kubus, der neben dem Schulzentrum aus dem Boden ragt, allemal. Anders als einst die italienischen Baumeister hat der Architekt des supermodernen Gebäudes in der Jahnstraße die Schräglage bewusst geplant. Und man liegt sicher nicht schief mit der Aussage, dass das Gebäude künftig einen wichtigen Eckpfeiler der offenen Jugendarbeit im Geestflecken darstellt. Am Samstag, 10. Mai, von 11 bis 15 Uhr wird das neue Domizil der Harsefelder Jugend den Bürgern im Rahmen eines Tages der offenen Tür vorgestellt.

Der Neubau besticht aber nicht nur durch seine außergewöhnliche äußere Optik, sondern punktet mit einer höchst intelligenten Raumkonzeption. Dreh- und Angelpunkt ist der Bereich im zentral gelegenen Würfel, dessen Fronten mit viel Glas versehen sind. Die knapp 100 Quadratmeter große Fläche soll einerseits als offener Treffpunkt für die Jugendlichen dienen, kann aber auch für die verschiedensten Veranstaltungen wie Konzerte, Vorträge oder Lesungen genutzt werden. Der Clou dabei ist, dass die dazugehörige Bühne per Faltwand abgetrennt werden kann und den örtlichen Bands als Probenraum zur Verfügung steht.

Außerdem umfasst die Jugendbegegnungsstätte - so die offizielle Bezeichnung - einen Computerraum sowie einen Multifunktionsbereich, in dem künftig verschiedene Kursangebote laufen sollen. Es gibt nämlich nicht nur in baulicher Hinsicht einen Neuanfang. Auch inhaltlich wird sich einiges tun: Gemeinsam mit Politikern aus der jüngeren Generation hat Jugendpfleger Alfred Schüch ein Rahmenkonzept für die Jugendarbeit entwickelt, das nun im neuen Gebäude umgesetzt werden soll.

Dafür erhält Schüch Unterstützung: Die Gemeinde hat eine Halbtagsstelle für einen Sozialpädagogen ausgeschrieben. Von den Bewerbern schafften es vier in die engere Auswahl. Wer den Job erhält, entscheidet der Verwaltungsausschuss am morgigen Donnerstag.

Die Gemeinde investierte rund 600.000 Euro in den Neubau. Von dieser Summe wurden 75 Prozent aus EU-Mitteln finanziert.

Altes Gebäude wird abgerissen

Der Neubau des Jugendzentrums war erforderlich, weil der bisherige Standort in der Schulstraße abgerissen wird. Das dortige Grundstück ist an die Rotenburger Werke verkauft worden, die eine Wohneinrichtung für Menschen mit geistiger und/oder körperlicher Behinderung errichten wollen. Es ist vorgesehen, dass der Harsefelder Spielmannszug in diesem Gebäude Übungsräume erhält.

Autor:

Jörg Dammann aus Stade

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