Kandidatin möchte Amt über zwei Wahlperioden bis 2031 bekleiden
Elf Jahre für Harsefeld

Ute Kück will in Harsefeld viel bewegen  Foto: jd
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jd. Harsefeld. Es soll jemand sein, der sich in dem Job auskennt: Das war für die FWG und CDU - ein wenig salopp ausgedrückt - die Voraussetzung, die sie von einem potenziellen Bewerber für die Nachfolge des Samtgemeinde-Bürgermeisters Rainer Schlichtmann erwarten. Nun ist eine geeignete Person gefunden worden: Ute Kück, Rathaus-Vizechefin in Oldendorf-Himmelpforten, soll als parteilose Kandidatin bei der Neuwahl im kommenden Jahr antreten - mit Unterstützung von FWG und CDU (das WOCHENBLATT berichtete). Kück bringt die Eignung für diesen Posten nach Ansicht beider Parteien mit. Die Erste Samtgemeinderätin kommt, wie gefordert, aus der Verwaltung.

Die Mutter zweier Kinder, die in Kürze zum zweiten Mal heiratet, ist eine "Deern von der Geest". Sie ist in Oldendorf aufgewachsen, stammt von einem Bauernhof und kann "Platt schnacken". Das sind schon mal gute Voraussetzungen, um mit den Bewohnern der vielen Dörfer in der Samtgemeinde Harsefeld ins Gespräch zu kommen.

Aber zurück zur Erfahrung in der Verwaltung: Die 54-Jährige ist mit einer Ausbildung beim Landkreis in das Berufsleben eingestiegen. Dort durchlief sie die verschiedensten Fachabteilungen wie Umweltamt, Schulamt und Gesundheitsamt. Zuletzt war sie beim Landkreis in Teilzeit beschäftigt und für den Emissionsschutz zuständig. "Ein sehr spezielles Gebiet", sagt Kück. Sie habe mehr machen wollen und sich umgeschaut. Eine Stellenanzeige der damaligen Samtgemeinde Oldendorf klang vielversprechend. Gesucht wurde ein Mitarbeiter für die Kämmerei. Kück bekam den Posten: "Finanzen waren für mich schon immer ein wichtiges Thema."

Nach der Fusion der Samtgemeinden Oldendorf und Himmelpforten 2014 gehörte Kück zu den Bewerbern für den Posten des Verwaltungsvertreters des Samtgemeinde-Bürgermeisters. Mit großer Mehrheit votierte damals der Rat für die Verwaltungsexpertin. Diesen Posten mit der offiziellen Dienstbezeichnung Erste Samtgemeinderätin bekleidet Kück auch aktuell. "Dort stehe ich loyal zu meinem Chef Holger Falcke. Mir war daher klar, dass ich anderswo antreten muss, wenn ich Bürgermeisterin werden möchte."

Mit Mitte fünfzig sei noch einmal ein Zeitpunkt, einen beruflichen Wechsel anzustreben, meint Kück. Als das Angebot seitens der FWG und CDU an sie herangetragen worden sei, habe sie sich vier Wochen Bedenkzeit erbeten. "Diese Frist ist um und ich habe mich entschieden, diese neue Herausforderung anzunehmen."
Harsefeld biete noch jede Menge Entwicklungspotenzial. In dieser Hinsicht möchte sie noch einiges gestalten. Kück kann sich gut vorstellen, noch über zwei Amtszeiten ihren künftigen Posten zu bekleiden. Beide Amtszeiten würden insgesamt elf Jahre dauern. Das ist ein Zeitraum, in dem sich viel bewegen lässt. Akzente will Kück im Rahmen des bereits erarbeiteten Entwicklungskonzeptes "Harsefeld 2030" setzen.

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