Harsefelder Bauausschuss will Fahrradstraßen einrichten
Mehr Raum für Fahrradfahrer

sc. Harsefeld. Das Ziel ist klar: Harsefeld will fahrradfreundlicher werden. Damit es mit dem Radwegekonzept vorangeht, klärten nun die Mitglieder des Ausschusses für Bau, Umwelt und Verkehr des Fleckens die grundsätzliche Frage, ob es zukünftig Fahrradstraßen im Ort geben soll oder nicht. Das Ergebnis: Der Ausschuss stimmte mit Ja für die grundsätzliche Errichtung von Straßen für Fahrradfahrer.

"Es ist noch nicht entschieden, wie das im Detail geklärt wird", sagt Gemeindedirektor Rainer Schlichtmann. Im Allgemeinen gehe es erstmal um den Kreuzungsbereich Böberstroot und Griemshorsterstraße in der Verlängerung der neuen Rad- und Fußgängerbrücke, die im September dieses Jahres eingeweiht werden soll, und um den Querweg.

Die Böberstroot und der Querweg sollen demnach jeweils als Fahrradstraßen ausgewiesen werden. Um dem Radverkehr einen gleichmäßigen Verkehrsfluss zu ermöglichen, werden die Vorfahrtsregelungen in den Straßen geändert. Dem Querweg soll gegenüber den einmündenden Straßen Vorfahrt gewährt und auch der Einmündungsbereich Böberstroot/Griemshorsterstraße soll im Hinblick auf die Vorfahrtsregelung neugestaltet werden. Rechts vor links ist an dieser Kreuzung schwer einsehbar, daher soll den Radfahrern aus der Böberstroot Vorfahrt gewährt werden. Auf die neue Verkehrssituation sollen Schilder und Fahrbahnmarkierungen hinweisen. Das bestehende Pflaster werde aufgenommen und durch eine Asphaltierung ersetzt. Berliner Kissen drosseln die Geschwindigkeit der Pkws. Damit frühzeitig keine Probleme nach der Öffnung der Brücke entstehen, sollen Schwellen als provisorische Übergangslösung auf die geänderte Vorfahrt hinweisen, bis die richtigen baulichen Maßnahmen durchgeführt werden können. In den Fahrradstraßen gilt allgemein Tempo 30 km/h und Kfz-Verkehr nur für Anlieger.

Des Weiteren solle der Zebrastreifen auf der K26n am Bahnhof erweitert und bei der Straße Am Bahnhof Süd die Fahrtrichtung der Einbahnstraße geändert werden.
Um diese Vorschläge weiter zu prüfen, werde noch die Polizei sowie die unteren Verkehrsbehörde hinzugezogen. Bei Abweichungen würde dann eine erneute Beratung in einer Fachausschussitzung nach den Sommerferien erfolgen.

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