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Tunnel als Lösung
Unterführung soll in Harsefeld die Kreuzung Griemshorster Straße/K26n entlasten

Mit einer Unterführung soll in Harsefeld das Verkehrschaos an dieser Kreuzung vorbei sein
  • Mit einer Unterführung soll in Harsefeld das Verkehrschaos an dieser Kreuzung vorbei sein
  • Foto: jab
  • hochgeladen von Jaana Bollmann

jab. Harsefeld. Eine Umgehung, ein Tunnel oder doch nur eine Abbiegespur: Um die Verkehrssituation an der Kreuzung Griemshorster Straße/K 26n inklusive der Bahnschienen zu verbessern, gibt es viele Vorschläge und reichlich Diskussionen. Umgesetzt wurde bisher keiner. Einig sind sich die Fraktionen aber dahingehend, dass etwas passieren muss. In der kommenden Sitzung des Verkehrsausschusses des Fleckens Harsefeld stehen allerdings gleich drei Anträge, die sich erneut mit der Situation an diesem Knotenpunkt befassen.

Für eine Unterführung für Autos, Fahrräder und Fußgänger interessiert sich die FWG-Fraktion. Doch zunächst solle die Machbarkeit überprüft werden. Bei einer Unterführung seien viele Schwierigkeiten, die in der Vergangenheit bei einer angedachten Brücke als Lösung aufgetaucht sind, von vornherein ausgeschlossen.

Angespannte Verkehrssituation

"Die verkehrliche Situation an diesem Verkehrsknotenpunkt ist mehrmals täglich sehr angespannt", sagt FWG-Ratsherrin Susanne de Bruijn. Der Straßenverkehr komme an dieser Stelle regelmäßig stark ins Stocken oder sogar ganz zum Erliegen. Dafür verantwortlich seien in erster Linie die Bahnlinie sowie die Kreuzung, wo der Verkehr durch Ampeln geregelt wird. "Nicht selten handelt es sich hier um minutenlangen Verkehrsstillstand", sagt de Bruijn.

Im Hinblick auf Überlegungen, dass die Züge in kürzeren Abständen fahren sollen, sehen die Fraktionsmitglieder erheblichen Handlungsbedarf. "Uns erscheint eine Unterführung als durchaus sinnvolle und zielführende Maßnahme", sagt die FWG-Politikerin. Sie sorge für eine reibungslose und zukunftsorientierte Verkehrsführung.

Auch Anträge von CDU und SPD

Auch die CDU- und SPD-Fraktion stellten jeweils einen Antrag, um die Situation an der Kreuzung Griemshorster Straße zu verbessern.

Die CDU beantragt eine Auswertung des Verkehrs an der Kreuzung. Als Vorschlag bringt die Fraktion eine Abbiegespur aus Richtung Griemshorst kommend ein. Somit soll der Verkehr in Richtung Hollenbeck die übrigen Verkehrsteilnehmer nicht behindern. Eine weiterführende Möglichkeit wäre eine weitere Abbiegespur in Richtung Buxtehude. Damit könne für die Kreuzung eine kurzfristige Lösung geschaffen werden.

• Mit dem Thema Verkehrssituation an der Kreuzung Griemshorster Straße/K26n beschäftigt sich der Verkehrsausschuss am Dienstag, 16. Februar, um 18 Uhr in der Harsefelder Eissporthalle, Eishallenweg 1.

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Autor:

Jaana Bollmann aus Stade

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