Beckdorf entlässt den Trainer

Lars Dammann
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Lars Dammann beim SV Beckdorf entlassen / Schicksalsspiel gegen Achim/Baden / Fredenbeck will gegen Aurich punkten

ig. Beckdorf. Lars Dammann ist nicht mehr Trainer des vom Abstieg bedrohten Hanbdball-Drittligisten SV Beckdorf. Die Kündigung erhielt der Beckdorfer am vergangenen Montag. Die Entlassung habe ihn überrascht, sagt Dammann. "Weil sich nur wenige Tage vorher die Mannschaft noch für mich als Trainer ausgesprochen hatte."
Im letzten Spiel kassierte der Geestclub eine 32:34-Niederlage gegen Schwerin.
Abstiegskampf müsse weh tun. Das hätten einige Spieler noch nicht begriffen, schimpfte Dammann nach der Partie. In dieser Saison blieb der SV vieles schuldig. Wurde die Mannschaft von Trainer Lars Dammann anfangs als Geheimfavorit gehandelt, besetzt das Team Platz 12 in der Tabelle, verfügt nur noch über zwei Punkte Vorsprung auf Abstiegsplatz eins.
Die Mannschaft soll bis zum Saisonende Ex-Keeper und Co-Trainer Thorsten Detjen übernehmen. Der erst kürzlich verpflichtete Rückraum-Spezialist Marcin Waryas spielte bei der Nominierung keine Rolle. Vorgestellt werden soll der neue Trainer schon in einigen Wochen, heißt es aus der Führungsetage. Am Samstag, 21. Februar, steht die erste Bewährungsprobe an: Beckdorf trifft auswärts auf Tabellen-Schlusslicht Achim/ Baden.
Besser sieht es beim Kreiskonkurrenten Fredenbeck aus: Drei Siege in Folge. Und am Samstag kommt ein Gegner in die Geestlandhalle, der in der Tabelle nicht vor dem VfL steht. "Garantie für den vierten Sieg in Folge ist das aber nicht", sagt Trainer Andreas Ott. Das Hinspiel gewann Fredenbeck mit 29:27. Erstmals mit dabei ist Neuzugang Bennet Kretschmer, der zuletzt beim TSV Ellerbek in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein spielte, 117 Tore in 17 Begegnungen erzielte und damit zu den erfolgreichsten Werfern der gesamten Oberliga gehört.
Aurich setzt wie Fredenbeck auf den eigenen Nachwuchs. Die Mannschaft überraschte zuletzt mit einem 31:30-Sieg gegen den TSV Altenholz, brennt auf eine Revanche für die Niederlage gegen Fredenbeck im Hinspiel. Der VfL kann mit einem Sieg das Punkte-Konto auf 20:20 ausgleichen, sich weiter in Richtung oberes Tabellendrittel absetzen.

Anpfiff in der Geestlandhalle: 19.30 Uhr. Zuvor spielen die männliche B-Jugend (14 Uhr) und die ehemaligen Bundesliga-Spieler der dritten Herren (16 Uhr).

Autor:

Dirk Ludewig aus Stade

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