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Freibad Harsefeld lockt mit frisch saniertem Schwimmerbecken

Schwimmen im sanierten Becken: Andreas Bockelmann war der Erste, der das Schwimmerbecken im Freibad Harsefeld testen durfte
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sc. Harsefeld. Eine kristallklare Wasseroberfläche begrüßt die Gäste im Harsefelder Freibad: Der letzte große Sanierungsabschnitt ist mit den Bodenarbeiten im Schwimmerbecken abgeschlossen. Pünktlich zu Saisonbeginn am vergangenen Samstag konnten die ersten Schwimmer das sanierte Becken einweihen und in das kühle Nass eintauchen.

Unterhalb der Stehkante im 50-Meter-Sportbecken hat sich einiges verändert, erklärt René Wurow, stellvertretender Betriebsleiter des Harsefelder Freibads. Die alte Oberfläche der unteren Wände sowie die Fliesen am Boden bauten die Arbeiter bis auf den betonierten Grund zurück. Besonders der Estrich sei eine Schwachstelle des Beckens gewesen, so Wurow weiter. Durch das Chlor im Wasser löste sich der Estrich langsam auf. Auch die Bodenfliesen nutzten mit der Zeit durch das chlorhaltige Wasser und durch die Reinigung immer weiter ab. Fugen brachen heraus.

Jetzt sind die Probleme mit der Sanierung beseitigt: Auf dem Boden kleben die weißen Fliesen direkt auf der Betonfläche und nicht wie vorher auf Estrich. Die Schwimmstreifen sind auf dem Boden durch blaue Fliesen gekennzeichnet. An den Wänden unterhalb der Stehkante, die nun circa drei Zentimeter höher liegt, befinden sich neuerdings auch weiße Fliesen. „Früher hatten wir hier blaue Kautschukfarbe an den Wänden“, sagt Wurow. Alle zwei Jahre mussten die Mitarbeiter das Becken mit der Farbe neu streichen. „Das Chlor verbrauchte deutlich die Farbe“, so Wurow. Jetzt durch die weißen Fliesen fallen die Streicharbeiten weg. „Das ist eine große Arbeitserleichterung“, so Wurow weiter.

Erster Samtgemeinderat Bernd Meinke und Samtgemeinde-Bürgermeisterin Ute Kück bei der Einweihung des sanierten Schwimmbeckens
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Mit Zelt gegen schlechtes Wetter

Die Sanierungsmaßnahme für das Schwimmerbecken begann direkt nach der letzten Freibad-Saison. Die Kosten belaufen sich auf circa 600.000 Euro. Durch das Wetter und die späte Frostphase verzögerten sich die Arbeiten. Um trotzdem weiterarbeiten zu können, bauten die Mitarbeiter des Freibades ein Zelt über dem Sprungbecken auf und beheizten es auf fünf Grad. So konnten die Arbeiten auch bei schlechten Wetter und Frost doch noch stattfinden.

Da die Neuerungen im Schwimmbecken nur unterhalb der Stehkante sind, ist der Unterschied für die Gäste nur wenig bemerkbar. „Die Besucher sind einfach nur froh, dass wir wieder aufhaben“, berichtet Wurow. Am ersten Freibad-Wochenende kamen knapp 1.000 Schwimmer ins Bad, um in die Schwimmsaison zu starten. Auch die Saisonkarten sind bei den Besuchern beliebt. „Das Angebot wurde sehr gut angenommen“, sagt Wurow. Die Badegäste, besonders die Stamm- und Frühschwimmer, kommen mit einem Lächeln im Gesicht ins Bad, so Wurow weiter. Auf die Frage, wie das Wasser sei, kommt nur eine Antwort von den Schwimmern: „Perfekt.“

Uneins über "i-Tüpfelchen"
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