Neuer Name für die Stader Saatzucht: Generalversammlung beschließt Umbenennung in "RAISA"

Überwältigendes Votum für die Namensänderung   Foto: Stader Saatzucht
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jd. Harsefeld. Mit einem Umsatz von 286 Mio. Euro und einem Jahresüberschuss von 3,3 Mio. Euro konnte die Stader Saatzucht auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2016/17 zurückblicken. Diese Kernaussage trafen die Vorstandsmitglieder Axel Lohse und Ralf Löhden im Rahmen ihres Geschäftsberichts auf der Generalversammlung der Genossenschaft in der Harsefelder Festhalle. Außerdem fassten die versammelten Mitglieder einen wegweisenden Beschluss: Mit einer Zustimmung von 99 Prozent wurde die Umbenennung in den Firmennamen "RAISA" beschlossen. Das Kunstwort setzt sich aus den beiden Begriffen Raiffeisen und Saatzucht zusammen.

Grund für die Umbenennung ist nicht zuletzt die für das kommende Frühjahr geplante Fusion mit der benachbarten Raiffeisen-Warengenossenschaft Gnarrenburg. Sofern die außerordentlichen Generalversammlungen beider Genossenschaften im Februar 2018 dem Vorhaben zustimmen, erfolgt die Verschmelzung rückwirkend zum 1. Juli 2017. „Die Gnarrenburger Partner passen menschlich und inhaltlich voll zu unserem Geschäftsmodell“, betonte Lohse. Damit entstehe eine starke Genossenschaft mit einem kompakten Geschäftsgebiet zwischen Hamburg und Bremen.

Der zukünftige Name "RAISA" soll die Firmentradition wahren und fortentwickeln, gleichzeitig aber kurz und einprägsam sein, so Lohse: „Unser Geschäftsgebiet geht heute weit über Stade hinaus, und die eigentliche Saatzucht wird heute nicht mehr von uns selbst, sondern von der EUROPLANT-Gruppe, einem Beteiligungsunternehmen der Genossenschaft, betrieben.“ „Die neue Firma soll sich an alle Mitglieder im gesamten Geschäftsgebiet richten und unser klares Bekenntnis zum genossenschaftlichen Verbund unterstreichen", begründete Lohse den von Vorstand, Aufsichtsrat und Abteilungsleitern unterstützten Vorschlag.

Die vor einigen Jahren eingeleitete umfangreiche Modernisierung der Genossenschaft sei unverändert voll im Gange, so Lohse. Im vergangenen Geschäftsjahr wurden über 6 Mio. Euro investiert, unter anderem für den Bau von zwei weiteren Rundsilos für die Getreidelagerung in der Apenser Geschäftsstelle sowie für Modernisierungsmaßnahmen im Kartoffel- und Düngemittelsektor.

Für das laufende Jahr und die kommenden vier Jahre plant das Unternehmen weitere Investitionen von mehr als 30 Mio. Euro in ihre vier Sparten Agrar, Energie, Einzelhandel und Logistik. Das Eigenkapital des Unternehmens bilde das wesentliche Fundament für diese Geschäftspolitik. Im Laufe der letzten fünf Jahre habe sich die Eigenkapitalquote trotz der Investitionen in Höhe von über 20 Mio. Euro von 30 auf 45 Prozent erhöht.

Autor:

Jörg Dammann aus Stade

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