Verkaufsfläche wird fast verdoppelt: Das Gartencenter Tobaben in Harsefeld baut neu

Will Platz für mehr Grün schaffen: Bauherr Klaus Tobaben vor der neuen Stahlkonstruktion   Foto: jd
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jd. Harsefeld. Der Einzelhandel rund um den "Paschberg-Kreisel" in Harsefeld blüht: Der Bereich, der schon mal als "Harsefelds zweites Zentrum" tituliert wurde, wird zunehmend attraktiver. Bereits im Mai wurde der Aldi-Neubau eröffnet. Auf der anderen Seite der Buxtehuder Straße ist nun nicht mehr zu übersehen, dass ein weiteres Bauprojekt umgesetzt wird: Die Gärtnerei Tobaben errichtet auf ihrem Gelände ein komplett neues Gartencenter.

"Wir werden die überdachte Verkaufsfläche fast verdoppeln", berichtet Inhaber Klaus Tobaben: "Bis Weihnachten 2018 soll das neue Gebäude fertiggestellt sein." Dann können Klaus Tobaben und sein mehr als 20-köpfiges Team das vielfältige Angebot an Pflanzen aller Art auf rund 2.700 Quadratmetern Verkaufsfläche präsentieren. Dieser Standort sei für ihn "top" und deshalb habe er auch nie darüber nachgedacht, an einer anderen Stelle einen Neubau zu errichten, so der junge Firmenchef. Das 8.000 Quadratmeter große Grundstück biete ausreichend Platz für das ambitionierte Bauvorhaben.

Ausgeführt wird das neue Gebäude in einer klassischen Gewächshauskonstruktion, nur eben in viel weitläufigeren Dimensionen. Dank der vielen Glasflächen entsteht ein lichtdurchflutetes Ambiente, in dem die Pflanzen prächtig gedeihen und sich die Kunden wohlfühlen. "Die großen Gewächshausflächen machen uns unabhängig vom Wetter und bieten den Kunden die Möglichkeit, jederzeit in Ruhe in unserem Sortiment zu stöbern, während Regen und Kälte draußen bleiben", freut sich Klaus Tobaben. Mittendrin befinde sich dann das "Saisonhaus", das künftig das Herzstück des Betriebes darstelle und das Platz für saisonale Angebote und Verkaufsausstellungen biete.

Der Bau des Hauptgebäudes wird aber erst im Sommer 2018 in Angriff genommen. Die Stahlkonstruktion, die derzeit hinter dem jetzigen Verkaufsfläche entsteht, wird lediglich das Lager, die Technik und die Büroräume beherbergen. Dieser erste Bauabschnitt soll bis November fertiggestellt sein. "Danach pausieren wir ein halbes Jahr mit den Baumaßnahmen", erklärt Klaus Tobaben. Er verspricht den Kunden, dass auch nach dem Abriss der bisherigen Gewächshäuser der Verkauf ganz normal weitergeht und die gewohnte Auswahl bereitgehalten wird.

"Auch nach der Erweiterung setzen wir weiterhin auf unsere Kernkompetenz: den Verkauf qualitativ hochwertiger Pflanzen für Haus und Garten", sagt der engagierte Chef. Gartengeräte, Gartenmöbel oder Rasenmäher würden weiterhin nicht angeboten. Dafür dürfe sich der Kunde in Zukunft über ein noch größeres Sortiment freuen - von der Zimmerpflanze über die blühende Stauden bis zu den verschiedensten Gemüse- und Kräutersorten.

Auch wenn das neue Gartencenter künftig wesentlich mehr Fläche einnimmt: Ein freier Parkplatz wird wohl immer zu bekommen sein. Derzeit verfügt Tobaben über 88 Parkplätze, künftig werden es 137 sein. Viele davon werden parallel zur Buxtehuder Straße direkt vor dem künftigen Haupteingang angelegt. Das neue Gartencenter, das jetzt am "Paschberg-Kreisel" entsteht, wird also eine richtig runde Sache sein.

Die Gärtnerei Tobaben wurde 1976 von Klaus Tobabens Eltern, Hans-Wilhelm und Margret Tobaben gebründet. Angefangen hate alles mit einer Freifläche für die Pflanzen und einem Holzhäuschen, in dem der Verkauf erfolgte.

Will Platz für mehr Grün schaffen: Bauherr Klaus Tobaben vor der neuen Stahlkonstruktion   Foto: jd
Der geplante Neuau aus der 
Vogelperspektive   Skizze: Tobaben
Autor:

Jörg Dammann aus Stade

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