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Große Resonanz auf Spielplatz-Aufruf der Harsefelder CDU

Dr. Hartmut Schröder macht sich Gedanken um die Zukunft der Spielplätze Foto: jd
jd. Harsefeld. Draußen zu spielen, ist für Kinder allemal besser und vor allem gesünder als "in der Bude zu hocken". Doch viele Spielplätze sind nicht gerade ansprechend gestaltet. Auch in Harsefeld besteht an etlichen Standorten Verbesserungsbedarf. Der klassische Spielplatz-Standard Rutsche, Schaukel und Wippe ist längst überholt. Um wieder mehr Kinder an die frische Luft zu locken, sind attraktive Spielgeräte erforderlich. Doch wie muss ein solcher "Spitzen-Spielplatz" aussehen. Darüber hat sich die CDU Gedanken gemacht. Die Christdemokraten riefen die Bürger dazu auf, Beispiele für besonders gut gestaltete Spielplätze zu nennen und dazu Fotos einzusenden.

„Die Beteiligung war enorm", sagt Marina Courte, Vize-Vorsitzende des CDU-Samtgemeindeverbandes: "Wir haben viele Anregungen und Tipps erhalten." Die Aktion der CDU steht in Zusammenhang mit Überlegungen in der Harsefelder Politik, die Zahl der Spielplätze zu reduzieren und die verbleibenden Anlagen aufzuwerten. „Wir müssen das Thema Spielplätze neu denken“, meint Sigrid Müller, CDU-Fraktionsvorsitzende im Flecken Harsefeld. Dazu gehöre der Rückbau und die Verkleinerung von wenig bis gar nicht genutzten Spielplätzen, aber eben auch eine bessere Ausstattung an Standorten, die stark frequentiert werden.

Die Verwaltung hatte angekündigt, bis September ein Spielplatzkonzept zu erarbeiten, in dem Aussagen über den Bedarf in den einzelnen Wohnquartieren getroffen werden.
Aus Sicht der CDU darf dieses Konzept nicht in Stein gemeißelt sein. „Wir erwarten, dass das Konzept noch Raum für Anregungen der Bürger lässt", so Müller, die die eingesandten Vorschläge nun in die politischen Beratungen einbringen will.

Aus der CDU-Umfrage ist noch eine weitere Idee entstanden. „Wir sollten über einen Spielplatz-Führer nachdenken", meint Dr. Hartmut Schröder, der den Vorsitz im Jugendausschuss der Samtgemeinde führt. Solch ein Wegweiser für Eltern könnte alle relevanten Informationen über den jeweiligen Spielplatz enthalten, wie beispielsweise Spielgeräte, Sitzgelegenheiten, Erreichbarkeit, Schatten durch Bäume oder Angaben, ob ein WC oder sogar Gastronomie vorhanden sei.

Dabei sollten sich die Infos nicht auf den Landkreis beschränken, so der CDU-Politiker: „Viele Familien fahren auch gern mal längere Wege mit dem Fahrrad für den Besuch interessanter Spielplätze." Als mustergültig bezeichnet Schröder den Spielplatz an den Rosenborn-Teichen: "Dieser Platz hat wegen seiner höchst ansprechenden Gestaltung Leuchtturm-Charakter." Schröder könnte sich vorstellen, den Spielplatz-Guide über ein Internet-Portal oder als Handy-App anzubieten. Auch eine Broschüre sei denkbar.