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Sturm und Hitze halten Retter in Atem

Die Strohballenpresse wurde mittels Löschschaum gelöscht (Foto: m.köhlbrandt)
mi. Maschen/Landkreis Harburg.  Maschen/Landkreis Harburg. Zuerst brannten Freiflächen und Unterholz, dann stürzten Bäume im Gewittersturm um –  das Extremwetter der letzten Wochen hat auch am Wochenende für reichlich Einsätze bei den Feuerwehren des Landkreises Harburg gesorgt.
Zunächst rückten am Freitagmorgen gegen 9.48 Uhr erneut die Feuerwehren aus Stelle, Ashausen, Fliegenberg/R. und Maschen sowie die Werkfeuerwehr des Rangierbahnhofes an die Bahnstrecke Stelle-Maschen aus, im Bereich des Bardenwegs in Stelle brannte schon zum zweiten Mal in kurzer Zeit das Unterholz. Mit mehreren Strahlrohren löschten die Feuerwehrleute das Feuer ab, die Nachlöscharbeiten zogen sich über einige Zeit hin. Gut dreieinhalb Stunden später wurden die Feuerwehren aus Todtglüsingen, Tostedt, Wistedt sowie die Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehren aus Heidenau und Hollenstedt in die Straße „In der Schaafheide“ in Todtglüsingen alarmiert, hier brannten Busch und Unterholz. Mit mehreren Strahlrohren gelang es der Feuerwehr auch hier, das Feuer rasch unter Kontrolle zu bringen. Einen größeren Einsatz gab es für die  Retter dann am Freitagabend. In Hörsten brannte eine Strohballenpresse lichterloh, außerdem hatte das Feuer beim Eintreffen der  Feuerwehren

aus Hörsten und Meckelfeld sowie Seevetal auf zwei Bäume übergegriffen. Um der Lage Herr zu werden, wurden deswegen noch zusätzlich die Wehren aus  Over/Bullenhausen, Moor sowie die Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehren Fleestedt, Maschen und Ohlendorf alarmiert. Der Brand wurde mit einem C-Strahlrohr sowie Löschschaum bekämpft. Um ein Wiederentzünden zu verhindern, wurde die Stelle anschließend mit Wasser, das in Güllefässern zur Einsatzstelle gebracht wurde, großzügig geflutet.
Der Samstag  stand für die Einsatzkräfte ganz im Zeichen des Gewitters, das gegen 15.20 Uhr über den Landkreis Harburg hereinbrach. Bedingt durch auftretende Sturmböen kam es zu mehr als 20 Hilfeleistungseinsätzen für die Feuerwehren. In Buchholz stürzte um 15.23 Uhr ein Baum in die Oberleitung der Bahnstrecke Bremen- Hamburg und sorgte für eine Streckensperrung. Die Feuerwehr Maschen rückte um 15.36 Uhr auf die  A 39 aus, hier war ein Baum auf die Fahrbahn in Richtung Lüneburg gestürzt. In Winsen deckte der Sturm Teile eines Daches in der Brahmsallee ab, auch hier half die Feuerwehr. Weitere sturmbedingte Einsätze mussten von den Feuerwehren in Beckedorf/Metzendorf, Buchholz, Garlstorf, Harmstorf, Helmstorf, Moor, Ollsen, Toppenstedt und Vahrendorf geleistet werden, überall wurden umgestürzte Bäume oder gefährliche Bäume und/oder Äste beseitigt.