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Feuerwehr Hollenstedt rettet und bereichert die Dorfgemeinschaft

Auch die Menschenrettung aus der Höhe mit Abseilen wird geübt
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  • Auch die Menschenrettung aus der Höhe mit Abseilen wird geübt
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bim. Hollenstedt. In der Samtgemeinde Hollenstedt sorgen rund 250 Männer und Frauen in sieben Ortswehren freiwillig und ehrenamtlich für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Es sind dies die Feuerwehren Appel (Feuerwehrhaus Am Kinderspielplatz 3), Halvesbostel (Birkenweg 57a), Drestedt (Bahnhofstraße 20), Hollenstedt (Am Stinnberg 18a), Moisburg (Immenbecker Straße 19), Regesbostel (Schulstraße 7) und Wenzendorf (Zum Sportplatz 7).
Das Einsatzspektrum der Feuerwehr umfasst neben den klassischen Aufgaben wie Brandbekämpfung und Hilfeleistung bei Unfällen auch Einsätze mit gefährlichen Stoffen, erweiterte Aufgaben im Katastrophenschutz, zum Beispiel die Deichverteidigung und vorbeugenden Brandschutz.
Die Feuerwehren sind auch fester Bestandteil der Dorfgemeinschaften und bringen sich ein, indem sie Veranstaltungen organisieren wie Osterfeuer, Blutspendetermine, Maibaum-Aufstellen und Tannenbaum-Einsammeln. Oder die Retter begleiten und sichern den Herbstmarkt und das Schützenfest sowie Laternenumzüge von Kindergärten und Schule. Die Feuerwehr Hollenstedt war vor einem Jahr außerdem Gastgeber einer Typisierungsaktion für die Deutsche Knochenmark-Spender-Datei (DKMS).
Langjährige
Feuerwehrmänner

Weil in den Wehren eine tolle Kameradschaft gepflegt wird, engagieren sich viele der Mitglieder über Jahrzehnte. Daher gab es auch in diesem Jahr zahlreiche Ehrungen:
aus Appel:
Oberfeuerwehrmann Horst Riggers für 40 Jahre,
Hauptfeuerwehrmann Jürgen Meyer für 40 Jahre.
aus Drestedt:
Oberfeuerwehrmann Marco Schill für 25 Jahre.
aus Halvesbostel:
Hauptfeuerwehrmann Manfred Wilhelm Kogge für 40 Jahre
Hauptfeuerwehrmann Rolf Meier für 50 Jahre,
Hauptfeuerwehrmann Karl Strubenhoff für 80 Jahre,
Hauptfeuerwehrmann Heinrich Peter Wilhelm Detjen für 60 Jahre.
aus Hollenstedt:
Erster Hauptfeuerwehrmann Horst Remien für 50 Jahre,
Hauptlöschmeister Walter Ludwig Holst für 70 Jahre,
Oberfeuerwehrmann Matthias Rupp für 25 Jahre,
Hauptlöschmeister Tobias Hans Schneider für 25 Jahre,
Brandmeister Sven Staack erhielt das Feuerwehrehrenzeichen am Bande.
aus Regesbostel:
Hauptfeuerwehrmann Hans Heinrich Döpke für 50 Jahre,
Erster Hauptlöschmeister Hans-Heinrich Meier für 50 Jahre,
Erster Hauptfeuerwehrmann Patrick Schrade für 25 Jahre
aus Wenzendorf:
Hauptfeuerwehrmann Bernd Oelkers für 40 Jahre.

Die Wehr im Überblick

Mitglieder Aktiver Dienst: 46
Jugendfeuerwehr: 17
Kinderfeuerwehr: 10
Fördernde Mitglieder: 130
Alters- und Ehrenabteilung: 25
Einsätze 2019: 62
Ortsbrandmeister: Marco Staack, stellvertretende Ortsbrandmeister: Till Wedel und Sven Staack, E-Mail: ortsbm-hollenstedt@ff-sgh.de und: ortsbm-v-hollenstedt@ff-sgh.de
Spezialisierung: schwere technische Hilfeleistung bei Unfällen; Einsatzschwerpunkt: Autobahn A1 auf dem Abschnitt zwischen Rade und Heidenau.

Ein Einsatzschwerpunkt ist die Autobahn

Ein Schwerpunkt der Hollenstedter Ortswehr ist die Autobahn. Unerlässlich ist dabei ein gut ausgestatteter Rüstwagen, den der Landkreis Harburg beschafft hat. Dazu steht umfangreiches Werkzeug und Spezialgerät zur Verfügung, mit dem Personen nach Unfällen, insbesondere im Straßenverkehr, aus ihren Notlagen befreit werden, umweltschädigende Substanzen aufgefangen, Einsatzstellen ausgeleuchtet und diverse andere Aufgaben erfüllt werden können.
Ausstattung
An der Fahrzeugfront befindet sich eine maschinelle Zugeinrichtung, im Fahrzeugaufbau oder am Heck ein Lichtmast mit zwei Scheinwerfern mit einer Leistung von jeweils 1.000 W, die von einem fest in das Fahrzeug eingebauten Generator gespeist werden. Dieser Stromerzeuger hat eine Mindestleistung von 23 kVA. Auf einem Rüstwagen liegen 308 Einzelteile (Standardbeladung). Hinzu kommt weitere Zusatzbeladung wie zum Beispiel ein „Gerätesatz Ölbeseitigung“ (+ 110 Einzelteile) oder Gerät für die Wasserrettung.
Auf dem Rüstwagen befindet sich nach aktueller Normfassung außer Feuerlöschern (zwei mit Löschpulver und einer mit Löschschaum) sowie einer Feuerlöschdecke keine Ausrüstung zur Brandbekämpfung, jedoch eine umfangreiche Ausrüstung für die technische Hilfeleistung. Hierzu zählen unter anderem eine umfangreiche Strom- und Beleuchtungsausstattung, Motorsäge, Säbelsäge, Trennschleifmaschine, ein Mehrzweckzug MZ 32, Elektronik-Bohrhammer, Akku-Schrauber, Bohr- und Abbruchhammer, Hebekissensatz, Plasmaschneider, hydraulischer Rettungssatz, Dichtungskasten, Verkehrsunfallkasten, Elektro-Werkzeugkasten, Wathosen, bestimmte weitere Schutzkleidung, Baustützen, Kanthölzer sowie Zubehör.

Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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