Freibad Hollenstedt
Das Bad-Team ist komplett

Samtgemeinde-Bürgermeister Heiner Albers (2. v.li.) und Fachbereichsleiter Daniel Heins (2. v.re.) mit (v.li.) Badleiter Marco Wendt, dem neuen Schwimmmeister Thilo Krause und Schwimmmeister Guido Hock  Foto: bim
  • Samtgemeinde-Bürgermeister Heiner Albers (2. v.li.) und Fachbereichsleiter Daniel Heins (2. v.re.) mit (v.li.) Badleiter Marco Wendt, dem neuen Schwimmmeister Thilo Krause und Schwimmmeister Guido Hock Foto: bim
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bim. Hollenstedt. Manchen Kommunen fällt es schwer, Schwimmmeister zu finden. Lange Arbeitszeiten im Sommer und Bauhofarbeiten im Winter, dazu häufig saisonal befristete Arbeitsverträge machen den Beruf für viele (junge) Menschen unattraktiv. Im Hollenstedter Freibad sind die Voraussetzungen offenbar besser, denn dort ist das Team um Badleiter Marco Wendt und Schwimmmeister Guido Hock nach Ausscheiden des langjährigen Schwimmmeisters Peter Hannema mit dem "Neuen" Thilo Krause nun pünktlich zum Saisonstart wieder komplett.
"Als klar war, dass Schwimmmeister Peter Hannema in Rente geht, haben wir rechtzeitig - bereits im April vergangenen Jahres - die Stelle ausgeschrieben", erläutert Samtgemeinde-Bürgermeister Heiner Albers.
Thilo Krause kommt aus Itzehoe und war zuvor drei Jahre lang in einem Bad in Bonn tätig. "Ich wollte lieber wieder in den Norden", sagt er. Hinzu kommt: Hollenstedt habe ein schönes Freibad, und Thilo Krause schätzt das eigenständige Arbeiten dort. "Das ist nicht in jeder Gemeinde gegeben", sagt er.
Bauhofarbeiten scheiden in Hollenstedt aus. "Durch den Überstundenaufbau im Sommer und den Urlaubsanspruch kommen die Hollenstedter Schwimmmeister nicht zum Bauhofeinsatz", sagt der zuständige Fachbereichsleiter Daniel Heins. Unterschätzt würden die erforderlichen Vorarbeiten ab 1. März und die Nacharbeiten, um das Bad winterfest zu machen, so Albers. "Das Freibad ist über 40 Jahre alt, da gibt es jedes Jahr größere oder kleinere Probleme", so Daniel Heins.
2016 und 2017 habe es u.a. Probleme mit den Pumpen gegeben. "Im vergangenen Jahr hatten wir Pech. Wir hatten zwei Rohrbrücken. Außerdem war der Winter so lang, dass wir erst verspätet mit den Vorbereitungen beginnen konnten. Das Wasser muss auf Temperatur kommen", erläutert Badleiter Marco Wendt. Wenn die Heizung in Betrieb sei, erwärme sich das Wasser um ein Grad pro Tag, 23 Grad sollte es haben. Und natürlich muss dann auch das Wetter mitspielen.
Im vergangenen Sommer verbuchte das Hollenstedter Freibad mit 63.000 Gästen so hohe Besucherzahlen wie zuletzt 1999. "Da waren es am ersten Eröffnungstag 790 Besucher, in diesem Jahr nach einer Woche 800", so Wendt.
In diesem Jahr sei technisch gesehen bisher aber alles reibungslos verlaufen - mit Ausnahme des üblichen Fliesenaustauschs und Wartungsarbeiten. Obwohl es über Ostern schon sommerlich warm war, musste die Heizung in den vergangenen Tagen gegen die erneute Kälte ankämpfen. Da hatte das Wasser nur rund 18 Grad. Alle sind nun gespannt, ob das Vorjahresergebnis in diesem Sommer getoppt werden kann.
Die Eintrittspreise seien zumindest seit Jahren stabil, so Heiner Albers. Außerdem dürfen Inhaber der Ehrenamtskarte das Freibad seit 2018 kostenlos besuchen.
Damit das Freibadteam gute Arbeitsbedingungen hat, sollen in diesem Jahr der Personal- und der Sanitätsraum vergrößert und die Duschen erneuert werden, berichtet Heiner Albers. Im Haushalt seien dafür 30.000 Euro vorgesehen. Die Öffnungszeiten: montags von 12 bis 20 Uhr, dienstags bis freitags jeweils von 6.30 bis 20 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen von 9 bis 20 Uhr. Im Sommer gelten vom 29. Juni bis zum 11. August zudem verlängerte Öffnungszeiten bis 21 Uhr. Öffnungszeiten

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