Friedhofs-Verschönerung auf der Streichliste

Ein "Schandfleck": Der ehemalige Blumenladen im Eingangsbereich des Friedhofs Fotos: mi
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Geplante Umstrukturierung wird wegen der Haushaltslage erst mal auf "Sparflamme" gefahren

mi. Neu Wulmstorf. Die seit 2017 geplante Neu-/Umgestaltung des Neu Wulmstorfer Friedhofs ist offenbar das erste Projekt, das die Gemeinde wegen der angespannten Haushaltslage auf die lange Bank schieben muss. Im Planungsausschuss votierte die Politik jetzt dafür, die Planungen "langsamer angehen zu lassen".
Der Friedhof in Neu Wulmstorf ist trotz seines Alters immer noch eine ansprechende Anlage. Wer durch die Gräberfelder geht, dem fällt das durchdachte Prinzip von Baumpflanzung und Wegeführung auf. Allerdings ist auch deutlich erkennbar: Der Friedhof ist in die Jahre gekommen. Kleine und größere Schönheitsfehler trüben das Bild. Größtes Problem ist dabei wohl der alte, seit Jahren leerstehende ehemalige Blumenladen "Blumen-Pavillon" kurz vor dem Eingang zum Friedhof. Das Gebäude ist beschmiert und gammelt vor sich hin. Das Problem: Der hässliche Bau steht zwar auf Gemeindegrund, er gehört aber über ein Erbbaurecht einem privaten Eigentümer. Aber auch auf dem Friedhofsgelände selbst werfen vermooste Wege, gebrochene Wege- und Grabumfassungen und an einigen Stellen ungepflegte Randbereiche einen Schatten auf den ansonsten gepflegten Begräbnisort.
In Verwaltung und Politik beschäftigt man sich deshalb schon seit 2017 intensiv mit Vorschlägen eines Planungsbüros zur Neu- und Umgestaltung des Friedhofes. Im Gespräch ist u.a. eine neue Anordnung der Gräber, eine Verbesserung der Wegebeschaffenheit und eine Anpassung der Gräberarten an den gewandelten Bedarf.
Nachgefragt werden demnach immer weniger klassische Sargbestattungen, dafür gibt es eine stetig steigende Nachfrage nach Urnengräbern sowie den Wunsch nach neuen Bestattungsformen, z.B. unter Bäumen. Die Folge: Die Gebühren für Urnengräber steigen immer stärker an. Die gesteigerte Nachfrage nach Urnengräbern zieht auch eine Umstrukturierung des Friedhofs nach sich. Doch die Umsetzung des Projekts zieht sich hin. Ursprünglich sollte die Umgestaltung des Areals 2020 angegangen werden.
Jetzt ist die Politik aber, was die Umsetzung des Konzepts angeht, erstmal kräftig auf die Bremse getreten.
Hintergrund: Der angespannte Haushalt bringt Neu Wulmstorf in die Lage, dass nicht mehr alle angedachten Projekte verwirklicht werden können. "Wir könnten richtig viel Geld in den Friedhof investieren, allerdings müsste alles andere dann zurückstehen", erklärt CDU-Fraktionschef Malte Kanebley. Konkrete Zahlen nannte der Christdemokrat nicht. Auch in der Verwaltung sieht man Handlungsbedarf in Bezug auf den Friedhof. "Wir sind zwar überzeugt, dass unsere Friedhofsgärtner einen sehr guten Job machen, halten ein neues Konzept für den Friedhof aber für sinnvoll", so Pressesprecherin Sandra Lyck. Ziel der Gemeinde sei, durch eine Neugestaltung auch den Pflegeaufwand deutlich zu reduzieren. In Bezug auf den "Blumen-Pavillon" befinde sich die Gemeinde in rechtlicher Klärung. "Die Rechtskonstellation ist aber sehr kompliziert, wir gehen davon aus, dass sich das Verfahren noch eine ganze Weile hinzieht", so Lyck.

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