bim. Wenzendorf. Eine Gedenkstätte für die ca. 1.000 im Nationalsozialismus nach Wenzendorf verschleppten und zur Zwangsarbeiter verpflichteten Menschen fordert der SPD-Ortsverein Hollenstedt. "Das Gedenken an das Massenelend verblasst im Laufe der Zeit zusehends ohne Aufarbeitung und Erinnerung. Unser Ziel ist es, den Opfern des Nationalsozialismus auch in der Gemeinde Wenzendorf ein ehrendes Andenken zu bewahren und eine würdige Gedenkstätte zu schaffen", erläutert Vorsitzender Andreas Blankenhorn-Reinking. Dafür sucht die SPD Unterstützung der Einwohner der Samtgemeinde sowie der örtlichen, regionalen und bundesweiten Einrichtungen. So sei vorgesehen, u.a. Kontakt mit Institutionen wie „Aktion Sühnezeichen“, Stiftung Gedenkstätten Niedersachsen, dem Volksbund Kriegsgräberfürsorge und dem Freilichtmusum am Kiekeberg aufzunehmen, um dort mögliche Verbündete für die angemessene Konzeptionierung und würdige Umsetzung zu finden.
Wichtig sei zudem, vor Ort die gebotene öffentliche Akzeptanz zu schaffen. Daher baut der Ortsverein auf die Beteiligung interessierter Bürger, die unter www.spd-hollenstedt.de/vorstand die Ansprechpartner finden.

Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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