Grünschnittannahme
Landkreis will ortsnahe Übergangslösung finden

Der Landkreis Harburg will Gespräche mit dem Landkreis Stade führen, die Annahme in Ardestorf für Bürger aus Neu Wulmstorf und der Samtgemeinde Hollenstedt noch eine kurze Zeit länger zu öffnen
  • Der Landkreis Harburg will Gespräche mit dem Landkreis Stade führen, die Annahme in Ardestorf für Bürger aus Neu Wulmstorf und der Samtgemeinde Hollenstedt noch eine kurze Zeit länger zu öffnen
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  • hochgeladen von Bianca Marquardt

bim. Neu Wulmstorf/Appel. "Die Entsorgungssicherheit ist gewährleistet", sagt Andres Wulfes, Sprecher des Landkreises Harburg, zur Frage der künftigen Grünschnittannahme für die Bürger aus Neu Wulmstorf und der Samtgemeinde Hollenstedt. Mit dem Thema befasste sich der Kreisumweltausschuss in seiner jüngsten Sitzung. Die Anträge der SPD, eine Grünabfallentsorgung auf der Fläche der "alten Deponie" in Neu Wulmstorf zu nutzen, und der CDU/WG-Gruppe, eine Annahmestelle im Bereich des geplanten Gewerbegebietes Elstorf zu realisieren, wurden jeweils bei einer Enthaltung angenommen. Es würden jetzt in alle Richtungen Gespräche geführt.
Wie berichtet, muss bis zum 1. Juli eine Lösung für die Grünschnittannahme gefunden werden, die dann für die Bürger aus dem Landkreis Harburg nicht mehr im Abfallwirtschaftszentrum Ardestorf möglich ist. Der Landkreis Harburg sei bemüht, eine vorübergehende Entsorgungsmöglichkeit zu finden, und prüfe alle Möglichkeiten. Neben der "alten Deponie", die sich im Besitz der Stadtreinigung Hamburg befindet, oder einer Fläche im Gewerbegebiet Elstorf sollen auch Gespräche mit dem Landkreis Stade geführt werden, das AWZ Ardestorf noch etwas länger für Bürger aus dem Landkreis Harburg zu öffnen. Ansonsten verweist der Kreis weiter auf die Biotonne, die monatliche Grünabfallstraßensammlung sowie die übrigen Annahmestellen.
"Ziel ab dem 1. Juli ist es, eine ortsnahe Entsorgung sicherzustellen - wo auch immer. Wir setzen nach wie vor auf die Lösung mit der Gemeinde Appel", sagt Wulfes zu einer Grünschnittannahme durch die Helmuth Meyer GmbH & Co. KG in Appel-Grauen. Allerdings muss die Ortspolitik in Appel dafür noch planungsrechtliche Fragen klären. Auch gibt es inzwischen eine Bürgerinitiative (BI) in Appel, die sich gegen die Inbetriebnahme einer derartigen Recyclinganlage richtet. Die BI führt eine unzumutbare Verkehrsbelastung sowie erhebliche Lärm-, Geruchs-, Staub- und Schmutzbelastung als Argumente gegen eine Grünschnitt- und Restabfallannahme in Grauen an.

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