Suche nach Alternativen bei Asylbewerberunterbringung

bim/nw. Hollenstedt. In die Suche nach Unterkünften für Asylbewerber in der Gemeinde Appel kommt Bewegung: Nach der Bürgerversammlung in Appel im Oktober wächst jetzt auch in der Samtgemeinde Hollenstedt die Bereitschaft, gemeinsam nach Alternativen zu suchen. Am Donnerstag, 14. November, treffen sich die Bürgermeister der Samtgemeinde, um Vorschläge für weitere Unterkünfte zu erörtern.
„Wir begrüßen die Initiative der Bürgermeister der Samtgemeinde und werden uns seitens des Landkreises konstruktiv an den Gesprächen beteiligen“, sagt Reiner Kaminski, Bereichsleiter Soziales. „Wenn sich dabei konkrete Alternativen in der Samtgemeinde ergeben, die ebenso zeitnah und effizient umsetzbar sind, sehen wir keinen Grund, an unseren bisherigen Planungen festzuhalten.“
Neben den derzeit laufenden Verhandlungen mit dem Vermieter des ehemaligen Pflegeheims in Appel werden jetzt auch Gespräche mit dem Besitzer des “Deutschen Hauses“ in Appel geführt, der zehn Plätze angeboten hat. „Wie viele Plätze für Asylbewerber wir in Appel einrichten werden, hängt davon ab, wie zeitnah und konkret weitere Unterbringungsmöglichkeiten in der Samtgemeinde realisierbar sind“, so Kaminski. „In jedem Fall müssen wir bis Ende September 2014 im Landkreis insgesamt 500 neue Plätze für Asylbewerber einrichten.“

Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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