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Kindergarten Hollenstedt: Sanierung in Rekordzeit

Freuen sich, dass die Sanierung des Kindergartens so schnell geklappt hat: Samtgemeinde-Bürgermeister Heiner Albers (v. li.), Kita-Leiterin Svenja Thomfohrde und Daniel Heins, Leiter der Bauabteilung (Foto: as)
Der Kindergarten in Hollenstedt wurde in nur drei Monaten saniert und angebaut

as. Hollenstedt. Wenn alle mit anpacken, geht es blitzschnell: Der Kindergarten in Hollenstedt (Jahnstraße 4) wurde in nur drei Monaten kernsaniert und hat einen Anbau erhalten. "Dass alles so reibungslos läuft und der enge Zeitplan eingehalten wird, ist nicht selbstverständlich. Dafür wollen wir uns bei unserem Architekten, den beteiligten Baufirmen und Handwerkern bedanken", sagen Samtgemeinde-Bürgermeister Heiner Albers, Kita-Leiterin Svenja Thomfohrde und Daniel Heins, Leiter der Bauabteilung.
Hintergrund: Das 1974 erbaute Kindergartengebäude war in die Jahre gekommen. Auf dem maroden Flachdach staute sich regelmäßig Wasser, die Sanitäranlagen waren veraltet, der Bodenbelag kaputt und die Fenster und Türen teilweise gammelig. Der Abriss des Gebäudes schien unvermeidbar - bis der Harsefelder Architekt Arne Lindemann der Politik im vergangenen Jahr ein Sanierungskonzept für den Bau vorstellte.
Die Außenfassade wurde gedämmt, neue Fenster mit dreifach-Verglasung eingebaut und ein neues Lüftungssystem installiert. Das Flachdach wurde erneuert und hat jetzt ein leichtes Gefälle erhalten. Durch das große Oberlicht wirkt der große Eingangsbereich, der auch als Bewegungsraum genutzt wird, jetzt hell und freundlich. Die sanitären Anlagen wurden komplett erneuert und kindgerecht gestaltet. Parallel zu den Sanierungsarbeiten wurde der 140 Quadratmeter große Anbau errichtet. Er beherbergt die Räume der neuen Krippengruppe und die Erweiterung der Küche. Nicht nur innen wurde gewerkelt, auch der Außenbereich wurde generalüberholt.
Nach drei Monaten ist die Sanierung jetzt abgeschlossen. Der Kindergarten hat über diese Zeit bis auf wenige Tage den Betrieb aufrecht erhalten, dafür wurden in den Ferien die Räume der Glockenbergschule genutzt. "Ich möchte mich auch bei den Eltern bedanken, dass sie das alles mitgemacht haben", sagt Svenja Thomfohrde.
Mit Kosten von insgesamt rund 850.000 Euro liegt die Maßnahme deutlich unter dem Budget von 1,5 Millionen Euro, dass die Samtgemeinde ursprünglich für einen Neubau in den Haushalt eingestellt hatte.