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Stellungnahme zum "T-Shirt-Vorfall" in Hollenstedt: "Feuerwehr ist unpolitisch"

Samtgemeinde-Bürgermeister Heiner Albers (Foto: archiv)
bim. Hollenstedt. Nach dem Artikel "T-Shirt eines Retters sorgt für Ärger" im WOCHENBLATT vom 3. Oktober beziehen Marco Staack, Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Hollenstedt, und Hollenstedts Samtgemeinde-Bürgermeister Heiner Albers nun noch einmal gemeinsam Stellung zu dem Vorfall. Mit folgendem Wortlaut:
"Im genannten Artikel wird auf rechtsradikale Symbole am Grillstand der Freiwilligen Feuerwehr Hollenstedt während des diesjährigen Herbstmarktes hingewiesen. Ein aufmerksamer Besucher des Herbstmarktes hatte die Aufschrift auf einem T-Shirt eines freiwilligen Helfers entdeckt und im Anschluss per Mail auf den Aufdruck aufmerksam gemacht.
Hierzu stellen wir fest: Die Beobachtung ist korrekt, ein solches T-Shirt wurde von einem Feuerwehrmann getragen. Leider ist es am Stand der Feuerwehr nicht aufgefallen, daher wurde es auch nicht gleich korrigiert.
Wir sind dankbar für den Hinweis und haben unmittelbar das klärende Gespräch gesucht. Ein derartiger Vorfall wird sich nicht wiederholen. Wir bitten um Entschuldigung!
Im Dienst der Freiwilligen Feuerwehr Hollenstedt werden keinerlei politische Symbole getragen und verwendet. Die Feuerwehr ist unpolitisch und neutral und hilft im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrages jedem, der Hilfe benötigt. Das gilt jederzeit und uneingeschränkt auch für den Feuerwehrmann, der durch sein Fehlverhalten im Dienst eine Diskussion ausgelöst hat.
Radikale Tendenzen und Strömungen werden in der Freiwilligen Feuerwehr nicht geduldet. Wir nehmen den Vorfall zum Anlass, mit unseren Mitgliedern und Freunden der Feuerwehr die Thematik zu diskutieren und klar Stellung zu beziehen.
Gleichfalls laden wir jeden Bürger herzlich zu unseren Feuerwehrdiensten ein, um sich selber ein Bild unserer Feuerwehr zu machen.
Wir stehen zu jeder Zeit im Dienst der Allgemeinheit und sind für sie da."