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Wofür Geld ausgeben?

In die Jahre gekommen: die Glockebergschulen in Hollenstedt Foto: mi (Foto: mi)
Schulausschuss traute sich keine Entscheidung über Sanierungsmaßnahmen zu

mi. Hollenstedt. Mit Blick auf den derzeit nicht ausgeglichenen Haushalt der Samtgemeinde Hollenstedt ist es eine gute Nachricht: Die Samtgemeinde profitiert von Mitteln aus dem zweiten kommunalen Investitions­programm (KIP) des Bundes. Für Schulsanierungen stehen der Samtgemeinde demnach rund 86.000 Euro Fördersumme zur Verfügung. Welche Maßnahmen damit finanziert werden sollen, dafür hat der Schulausschuss jetzt noch keine Empfehlung abgegeben.
Mit dem kommunalen Investitions­programm will der Bund zumindest einen kleinen Teil seiner Rekordeinnahmen in die soziale Infrastruktur der Kommunen stecken. Für Niedersachsens Gemeinden heißt das, es stehen bis 2022 ca. 289 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung. In die Samtgemeinde Hollenstedt fließen davon maximal. 86.000 Euro.
Wie die Samtgemeinde die Mittel verwendet, darüber wollten die Mitglieder des Schulausschusses noch kein abschließendes Votum abgeben. Der Grund: Aus der Samtgemeindeverwaltung war niemand anwesend, der die Priorität der Sanierungsvorschläge aus fachlicher Sicht hätte erläutern können. Kämmerer Wolfgang Rabe stellte zwar einzelne Vorschläge aus der Verwaltung vor, ihm fehlte jedoch aus Sicht des Ausschusses die Expertise zu begründen, welche Maßnahmen sinnvoll sind. Der Katalog möglicher Projekte ist dabei lang. An der Glockenbergschule sind denkbar: die Sanierung der Toiletten und der Umbau zur Ganztagsschule (52.000 Euro), die Fenstersanierung (60.000 Euro), die Erweiterung des Lehrerzimmers (10.000 Euro) oder die Dachsanierung (20.000 Euro). Außerdem sollte der Hallenboden in der Max-Schmeling-Halle erneuert werden. Kostenpunkt: 70.000 Euro. Bei der Grundschule Mosiburg wären mögliche Projekte: Die Sanierung des Windfangs (20.000 Euro), des Fenstergangs zur Sporthalle (10.000 Euro), die Sanierung der Toiletten (20.000 Euro), LED Beleuchtung für die Sporthalle (hier gibt es keine Kostenschätzung) oder die Sanierung des Hallenbodens in der Schulturnhalle (30.000 Euro). Welche Maßnahmen gefördert werden, darüber muss jetzt in einer weiteren Sitzung beraten werden.