Schwerlastverkehr schlängelte sich durch Horneburg
Lkw sorgten für Chaos

jab. Horneburg. Wer in Zeiten der Digitalisierung nur auf seine technischen Geräte hört, der ist nicht immer gut bedient. Das mussten zahlreiche - vor allem ortsfremde - Lkw-Fahrer vergangene Woche in Horneburg feststellen. Denn trotz der Umleitungsschilder, die aufgrund der Baustellen in Dollern und Horneburg aufgestellt wurden, landeten die Lkw auf dem Marschdamm bzw. anschließend in Neuenkirchen und sorgten für ein erhebliches Verkehrschaos.

Derzeit wird in Dollern die Ortsdurchfahrt L130 unter Vollsperrung saniert. Ebenso wird in Horneburg die Ortsumgehung K36 zwischen der Bundesstraße 73 und der Autobahn 26 ausgebessert und ist daher gesperrt. Die Baustelle der K36, die vom 31. Juli bis zum 10. August dauern soll, sorgte allerdings kürzlich beim Schwerlastverkehr für Probleme.

Nach Aussagen von Madeleine Pönitz, Kreisbaurätin beim Landkreis Stade, kam es aufgrund von falschen Informationen der Navigationsgeräte, auf die sich viele Fahrer verlassen hätten, zu einer Fehlleitung des Lkw-Verkehrs. Viele Fahrer hätten sich nicht an die Ausschilderung gehalten bzw. sie gar nicht erst verstanden.
Umgeleitet wird der Schwerlastverkehr eigentlich über Stade Ost und dann über die B73. Denn durch Horneburg und auch Dollern ist es für den Schwerlastverkehr nicht möglich, von der Autobahn zur Bundesstraße zu gelangen. Die falsch gefahrenen Lkw landeten so in Horneburg auf der engen Straße "Marschdamm", der nur für Pkw freigegeben ist. Über Neuenkirchen wichen die Fahrer dann mit ihren Fahrzeugen aus und sorgten auch hier für Chaos.

Pönitz erklärte, dass das Problem mit den Navigationsgeräten nun gelöst sei. Die Verkehrsmanagementzentrale in Hannover habe die Informationen für die technischen Geräte geändert, sodass die Lkw-Fahrer für die Zeit der Baustelle über Stade geleitet werden. Eine Öffnung der Autobahn zwischen Horneburg und Jork für Lkw und so eine Umleitung über Dammhausen sei wegen des Planfeststellungsbeschlusses nicht möglich.

Die Kreisbaurätin rechnet zudem nicht mit Verzögerungen bei den Bauarbeiten, weswegen die Maßnahmen pünktlich beendet werden können. Ab dem 12. August soll dann der Bahnübergang in Dollern für rund drei Wochen gesperrt sein. Dadurch ist auch hier der Weg für Pkw über die Straße "Am Buschteich" zur B73 nicht mehr frei.

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