Neu aufgestelltes Team: Die Flüchtlingsarbeit in Horneburg ruht auf vielen Schultern

Eine motivierte Truppe: das Team der Flüchtlingsbetreuung in Horneburg
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jd. Horneburg. Die Flüchtlingsbetreuung in der Samtgemeinde Horneburg startet mit frischem Schwung durch: Seit Kurzem kümmert sich ein weitgehend neues Team um die Menschen, die nach Deutschland gekommen sind, um hier sicher vor Krieg und Verfolgung zu sein. Als Flüchtlingsbetreuerin, die alle organisatorischen Fäden in den Händen hält, ist ab sofort Raoua Köpke tätig. Die gebürtige Syrerin wurde in der Samstags-Ausgabe des WOCHENBLATT ausführlich vorgestellt. Ihr zu Seite steht Sibylle von Düring, die sich künftig hauptsächlich um den von Ehrenamtlichen erteilten Sprachunterricht und den Treffpunkt "Tea Time" kümmert.

Unterstützt werden sie von zwei jungen Frauen: Friederike Junge und Gesa Knauff überbrücken die Zeit zwischen Schule und Studium bzw. Berufsausbildung, indem sie sich im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes in der Flüchtlingsarbeit engagieren. Sie holen die Neuankömmlinge vom Bahnhof ab, begleiten sie bei Behördengängen und helfen in der Verwaltung aus. Im Moment sind die zwei "Bufdis" dabei, einen neuen Willkommensflyer zu gestalten.

Die fünfte Frau im Bunde ist Daniela Sonack, die von der AWO angestellt ist, um Flüchtlinge und Asylbewerber in sozialen und rechtlichen Fragen zu beraten. Nach dem Studium der Bildungs- und Erziehungswissenschaften stürzt sie sich nun mit Elan in ihre erste berufliche Aufgabe.

Ebenfalls zum Team gehören Markus Dittmer, der im Horneburger Rathaus für die Bereiche Ordnung und Asyl zuständig ist, und Arne Birkl, der im Auftrag der Samtgemeinde die von den Asylbewerbern bewohnten Objekte betreut. Insgesamt gibt es es in den Samtgemeinde 45 Wohnungen, in denen Flüchtlinge leben. Acht davon befinden sich im Eigentum der Samtgemeinde, der große Rest ist angemietet.

Händeringend auf der Suche nach ehrenamtlichen Helfern ist Sibylle von Düring. Die derzeit laufenden Sprach- und Alphabetisierungskurse würden sehr gut angenommen - ebenso wie der private Unterricht, den einzelne Flüchtlinge in Anspruch nehmen, um schneller voranzukommen. Vernünftige Lehrbücher gebe es mittlerweile, ein Manko sei aber, dass nur die wenigsten Kursteilnehmer Englisch sprechen. Um das Kurs-Angebot aufzustocken, würden weitere "Dozenten" benötigt, so von Düring: "Dafür muss man nicht Lehrer sein. Es kann sich jeder melden, der sich für Flüchtlinge engagieren will."

• Die Flüchtlingsbetreuerin Raoua Köpke ist unter Tel. 04163 - 807921 zu erreichen. Ihre Sprechzeiten sind montags bis mittwochs von 8 bis 12 Uhr.
• Die Samtgemeinde sucht noch gut erhaltene Möbel für Flüchtlings-Wohnungen. Insbesondere werden Sitzgarnituren, Esstische und Stühle sowie Fernseher und auch Fahrräder benötigt. Bitte unter Tel. 04163 - 807912 melden.

Autor:

Jörg Dammann aus Stade

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