Auedamm in Horneburg wird saniert / Studie zu "Stechmanns" wird vorgestellt

Der marode Auedamm in Horneburg soll zwischen den beiden nächsten Herbstmärkten saniert werden
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lt. Horneburg. Die Sanierung des Ortskerns rund um die Lange Straße ist zwar inzwischen abgeschlossen, doch die Liste mit Projekten zur Aufwertung Horneburgs ist noch lang. Insgesamt wird der Flecken Horneburg in diesem Jahr mehr als eine Million Euro investieren. Die größte Summe im Haushalt ist mit 600.000 Euro für die Sanierung des maroden Auedamms eingeplant. Dazu kommen noch 400.000 Euro aus dem Haushalt vom vergangenen Jahr.
Von der Kreissparkasse bis zur Auebrücke wird die vielbefahrene Ortsdurchfahrt inklusive der Einmündungsbereiche Kalkwiesen, Burggraben und Bleiche instandgesetzt. Die Bauarbeiten sollen idealerweise im Zeitraum zwischen den beiden Herbstmärkten 2020 und 2021 stattfinden, so dass Veranstaltungen nicht davon betroffen sind, erklärt Frank Irmer (CDU), Vorsitzender des Bauausschusses.
Der Planungsauftrag soll bei der nächsten Bauausschuss-Sitzung am Dienstag, 24. März, um 18 Uhr im Rathaus vergeben werden. Auf der Tagesordnung steht dann noch ein weiteres spannendes Thema, das den Ort schon seit Jahren umtreibt: Die Einrichtung einer neuen Veranstaltungsstätte. In diesem Jahr sind dafür 200.000 Euro im Haushalt eingeplant sowie insgesamt 800.000 Euro in den beiden Folgejahren.
Auf der Sitzung soll das Ergebnis einer Machbarkeitsstudie für Stechmanns Gasthaus in der Langen Straße vorgestellt werden. Wie berichtet sollen in der Studie Schwachstellen sowie Kosten eines Umbaus der letzten Kneipe im Ort zum Veranstaltungszentrum geprüft werden.
"Vor dem Hintergrund der Studie müssen wir entscheiden, wie es weiter geht", sagt Frank Irmer. Wenn sich der Umbau als "Fass ohne Boden" entpuppen sollte, müsse eine andere Lösung her.
Ganz vom Tisch ist in diesem Zusammenhang wohl auch der Umbau des Bahnhofsschuppens noch nicht. Zunächst wird in diesem Jahr das undichte Dach für 200.000 Euro erneuert. "Es besteht Handlungsbedarf, damit wir den Bahnhofsschuppen erhalten können", so Irmer.
In diesem Jahr sind zudem 288.000 Euro für weitere Maßnahmen der Städtebauförderung eingeplant, 324.000 Euro in den beiden Folgejahren. Wo das Geld konkret eingesetzt werden soll, stehe noch nicht fest, sagt Bürgermeister Hans-Jürgen Detje. Womöglich könnte etwas davon in die Aufwertung der Burginsel (das WOCHENBLATT berichtete) sowie in die Sanierung der Straße "Bleiche" fließen.
Der Flecken investiert außerdem in die Ausstattung seiner Spielplätze. In diesem Jahr sind dafür 50.000 Euro eingeplant, in den drei Folgejahren nochmal jeweils 25.000 Euro. Weitere 50.000 Euro fließen in den Bau eines Gehwegs an der Kurzen Straße, 13.000 Euro stehen für "Volksbildung, Heimat- und Kulturpflege" zur Verfügung.
In die Umsetzung des Parkraumkonzepts investiert der Flecken 10.000 Euro. Unter anderem sollen in den Wohngebieten westlich des Bahnhofs Parkverbotszonen (Parkbegrenzung auf maximal zwei Stunden mit Parkscheibe) eingerichtet werden, um Pendler zu vertreiben. Für Anwohner könnte es Parkausweise geben.
Bürgermeister Detje betont in diesem Zusammenhang, dass die zur Verfügung stehenden P+R-Flächen begrenzt bzw. bereits ausgereizt seien und mittelfristig weitere Pendlerparkplätze in Bahnhofsnähe geschaffen werden müssen.
Er hoffe, dass in Zukunft "andere Signale" vom Bund kommen, was die Förderung von Pendler-Parkangeboten angehe. Seiner Ansicht nach komme der Flecken nicht um den Bau eines Parkhauses herum. Nach jetzigem Stand würde das die Kommune aber trotz Förderung immer noch rund eine Million Euro kosten. Das sei zu viel Geld in Anbetracht der vielen anderen Projekte und vor dem Hintergrund, dass das Parkhaus weniger von den eigenen Einwohnern, sondern hauptsächlich von Auswärtigen genutzt werde.
Insgesamt ist der Haushalt mit einem Volumen von 6,7 Millionen Euro ausgeglichen. Der Schuldenstand des Fleckens beträgt derzeit 1,7 Millionen Euro, bis 2023 wird er voraussichtlich auf drei Millionen Euro steigen.

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