Wolfgang Tharann fordert: Breitbandinfrastruktur mehr berücksichtigen

lt. Horneburg. Dass sich der Planungs- und Entwicklungsausschuss der Samtgemeinde Horneburg künftig intensiver mit dem Thema Breitbandinfrastruktur beschäftigen soll, fordert Wolfgang Tharann von der Samtgemeinderats-Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.
Bei der Planung und Entwicklung neuer Flächen für Wohnbebauung und Gewerbe werde Tharanns Meinung der Stellenwert einer modernen Infrastruktur nicht genügend berücksichtigt.
Die traditionelle Ausweisung von von neuen Wohnbau- und Gewerbeflächen über den Flächennutzungsplan erfülle nicht mehr den Anspruch der Zukunftsfähigkeit von Kommunen, so Tharann. Wettbewerbsnachteile der lokalen Wirtschaft und der Einschränkungen im Alltagsleben der Bürger könnten durch moderne Infrastruktur vermieden werden.
Der Ausschuss solle daher mit verschiedenen Akteuren wie Telekom, EWE oder dem Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen in Verbindung treten, um eine koordinierte Entwicklung innerhalb der Mitgliedsgemeinden zu begleiten und die notwendige Transparenz für die Öffentlichkeit herzustellen.
Derzeit stelle sich die Versorgung mit schnellem Internet in der Samtgemeinde sehr unterschiedlich dar, so Tharann. Nur zwei kleine Teilgebiete im Flecken Horneburg könnten die mittlere Geschwindigkeit von bis zu 16 Mbit/s nutzen. Der größere Teil von Horneburg mit bis zu sechs Mbit/s und besonders die Mitgliedsgemeinden mit nur bis zu zwei Mbit/s säßen in einem "Geschwindigkeitstief" fest, so Tharann.
Zumindest solle sich das künftig durch das Verlegen von Glasfaserkabel sowie LTE in Horneburg, Dollern, Bliedersdorf und Agathenburg ändern.
"Doch was passiert mit Nottensdorf?", fragt Wolfgang Tharann.

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Politik
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