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Rasante Zunahme: Immer mehr gefälschte Impfausweise

Vor dem Elbtunnel: Pendlern droht ein Verkehrschaos

Stau vor dem Elbtunnel: Die Brücke über die B73 bei Heimfeld muss umfassend saniert werden.

(mum). Das ist ein Schock für alle Pendler aus dem Landkreis Harburg, die täglich durch den Elbtunnel müssen - ihnen droht das nächste Verkehrschaos auf der Autobahn 7. Nach Informationen von Panorama 3 muss die Brücke über die B73 bei Heimfeld umfassend saniert werden, weil sich an verschiedenen Stellen Risse gebildet haben. Im November sollen die Reparaturmaßnahmen beginnen. Verkehrsexperten befürchten lange Staus nicht nur auf der Autobahn selbst, sondern auch auf den Ausweichstraßen - allen voran der Cuxhavener Straße.
Laut dem Bericht könne die Brücke über die B73 während der Arbeiten nur eingeschränkt von Autos befahren werden, für den Schwerlastverkehr wird sie sogar komplett gesperrt. Damit müsste auch ein Teil des Hamburger Hafenverkehrs auf Nebenstrecken ausweichen. Die Brücke wurde in den 1970er-Jahren gebaut und ist offenbar dem stark gewachsenen Verkehrsaufkommen nicht mehr gewachsen.
Für den Norden ist es innerhalb kurzer Zeit bereits die zweite größere Brückensanierung auf der A7: Vor der Großbaustelle an der Rader Hochbrücke staut sich der Verkehr zu Stoßzeiten auf einer Länge von bis zu 20 Kilometern. Die 41 Jahre alte Brücke über den Nord-Ostsee-Kanal ist dermaßen marode, dass auf ihr für Autos in jede Richtung jeweils nur noch eine Spur freigegeben ist.
Auch im Landkreis Harburg wird der Sanierungsstau deutlich: Seit Ende April ist die Bahnbrücke zwischen Sprötze und Welle auf der B3 wegen mangelhafter Tragfähigkeit nur einspurig befahrbar. Das Problem sei laut Straßenbauamt bereits 2011 festgestellt worden. Das Planfeststellungsverfahren nimmt ab Sommer ein Jahr in Anspruch. Zwei Jahre brauche die Bahn, um den Verkehr auf die Maßnahme vorzubereiten. Ein Jahr brauche man für den Bau selbst. Läuft alles glatt, fließt der Verkehr ab 2017 wieder zweispurig.
In Winsen sorgt die Luhe-Brücke im Zuge der L234 für jede Menge verärgerte Autofahrer: Sie darf wegen Einsturzgefahr seit Jahren nicht mehr von Schwerlast-Verkehr genutzt werden. Da das Verbot jedoch von vielen nicht beachtet wurde, dürfen sie seit Juli nur noch von Fahrzeugen mit einer Gesamtbreite von 2,20 Metern befahren werden. Eine Sanierung ist es erst für 2015 vorgesehen.

Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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