27.224 Stunden Engagement

Die DRK-Bereitschaft während einer gemeinsamen Übung mit der Bundeswehr
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Bilanz der Bereitschaft des Deutschen Roten Kreuzes / Neue Mitglieder sind willkommen.

(mum). Die Bereitschaft des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Landkreis Harburg kann auch 2016 auf eine stolze Leistung von insgesamt 27.224 Einsatzstunden zurückblicken. DRK-Kreisbereitschaftsleiter Jan Bauer zog anlässlich der Jahreshauptversammlung des Kreisverbandes Bilanz. 122 Personen, vornehmlich Männer (knapp 64 Prozent) im Alter von 17 bis 60 Jahren engagieren sich in der Kreisbereitschaft. So ist über die Jahre ein dynamisches Team zusammengewachsen, das einen Großteil seiner Freizeit ehrenamtlich der guten Sache widmet.
Den Löwenanteil an Dienststunden (insgesamt über 9.300 Stunden) nahmen auch 2016 die Sanitätsdienste ein. „Das ist für viele unserer gut ausgebildeten ehrenamtlichen Helfer ein attraktives Arbeitsfeld“, sagt Bauer. „Denn wir leisten Sanitätsdienste auf den unterschiedlichstenVeranstaltungen. Egal ob bei Musikfestivals wie in Scheeßel oder ‚A Summer’s Tale‘ in Luhmühlen, Sportveranstaltungen oder beim Reitturnier in Luhmühlen.“
Im Bereich Katastrophenschutz war die Bereitschaft insbesondere Anfang des vergangenen Jahres gefordert: Sie unterstützte den Landkreis bei der Erstversorgung und Unterbringung der am Kreishaus ankommenden Flüchtlinge. „Die Unterstützung in der Flüchtlingshilfe hat bei uns ein Umdenken ausgelöst, vor allem in Hinsicht auf die Lagerhaltung und Logistik. Durch die Vielzahl der vorzuhaltenden Dinge mussten wir in ganz anderen Stückzahlen denken. Salopp gesagt: Wo früher das Pfund reichte, rechnen wir jetzt in Euro-Paletten“, so Bauer.
Die sehr gute Zusammenarbeit mit Feuerwehr und Polizei kam insbesondere in den Einsätzen der „Schnelle Einsatzgruppe“ (SEG) zum Tragen. Egal, ob bei der Suche nach einer vermissten Person in der Elbe, bei einem Wohnungsbrand in Tostedt oder bei der Evakuierung der Mitarbeiter der Firma Schwarz Cranz nach einer Bombendrohung in Neu Wulmstorf: Die SEG des Roten Kreuzes war mit vor Ort und arbeitete mit Feuerwehr und Polizei Hand in Hand. Auf diese Weise sind knapp 1.100 Einsatzstunden zusammengekommen.
Die An- und Herausforderungen werden nicht weniger, ist sich Jan Bauer sicher. Gleich zu Jahresbeginn war die Bereitschaft etwa beim Blitzeis im Landkreis im Einsatz. Weitere Einsätze und Großübungen folgen. „Deshalb braucht die DRK-Bereitschaft auch weiterhin Helfer und freut sich über Menschen, die sich hier ehrenamtlich engagieren möchten“, so der Kreisbereitschaftsleiter. Voraussetzungen für die Mitgliedschaft in der DRK-Bereitschaft sind in erster Linie Spaß am Zupacken, ein guter körperlicher Allgemeinzustand sowie ein Mindestalter von 16 Jahren. Als neues Mitglied durchläuft man in seiner Freizeit eine zweijährige Ausbildung in den unterschiedlichsten Bereichen (unter anderem Erste Hilfe, Sanitätsdienst, Betreuung von Katastrophenopfern, Funktechnik und mobile Stromversorgung).
• Wer Interesse hat, mitzumachen, kann sich gern an Jan Bauer wenden: per E-Mail an kbl@drk-lkharburg.de oder unter Tel. 0176 -17208210.

Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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