Auf ein Wort: Auf Augenhöhe mit dem „Spiegel“

Ex-Spiegel-Redakteur Erich Wiedemann
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Erich Wiedemann und sein Friseur-Erlebnis.

Die „Bild“-Zeitung der Nordheide oder einfach nur ein „Käseblatt “ voller Anzeigen? Das WOCHENBLATT polarisiert und hat schon den einen oder anderen Beinamen verpasst bekommen. Allerdings wurde unsere Zeitung bislang noch nicht mit einem so renommierten Magazin wie dem „Spiegel“ verglichen. Erich Wiedemann - er kandiert am 11. September als Einzelkandidat für den Jesteburger Gemeinderat - hatte jetzt ein Gespräch mit seinem türkischen Friseur, von dem er uns berichtete.
Der Friseur fragte Wiedemann, was er früher einmal beruflich gemacht hat. Der 73-Jährige, der mehr als 20 Jahre für die FDP im Gemeinderat saß, war viele Jahre als Redakteur für den „Spiegel“ tätig. Die ersten fünf Jahre als Afrika- und Nahost-Redakteur, danach als Auslandsreporter. Zwischendurch knapp zwei Jahre als stellvertretender Auslandschef. Später kommentiert er das Geschehen in Jesteburg in seinem Internet-Blog unter www.erichwiedemann.de.

Wiedemann: „Ich war Journalist.“
Friseur: „Was ist das?“
Wiedemann: „Sowas mit Schreiben. Zeitung, weißt Du?“
Friseur: „Welche Zeitung?“
Wiedemann: „Spiegel!“
Friseur: „Kenne ich nicht.“
Wiedemann: „Das ist eine Wochenzeitung.“
Friseur: „Jaaa, das WOCHENBLATT - kenne ich gut!“
Ob Erich Wiedemann den Dialog jedoch als Kompliment aufgefasst hat, ist nicht überliefert.
Sascha Mummenhoff

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