Der Höchstsatz steigt

Freut sich über die Aufstockung der Fördermittel: Olaf Muus
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Naturparkregion Lüneburger Heide: Projekte können Zuschüsse von 100.000 Euro beantragen.

(mum). Die lokale Aktionsgruppe der „LEADER“ Naturparkregion Lüneburger Heide hat jetzt nicht nur vier neue Förderprojekte auf den Weg gebracht, sondern auch den Förderhöchstsatz angehoben. Bislang konnten investive Projekte (das sind Projekte, in denen Anschaffungen oder bauliche Aktivitäten enthalten sind) mit maximal 50.000 Euro und Studien sowie Konzepte bis zu 10.000 Euro über das Förderprogramm „LEADER“ bei der Naturparkregion Lüneburger Heide beantragen. Nun hat das Gremium den Beschluss gefasst, den Höchstsatz zu verdoppeln und für Studien und Konzepte zu verdreifachen.
Olaf Muus, Vorsitzender des Vereins Naturparkregion Lüneburger Heide, freut sich über die Änderung: „Die Erhöhung eröffnet potenziellen Antragstellern ganz neue Möglichkeiten und die 'LEADER' Naturparkregion Lüneburger Heide kann dadurch die Ziele, die sie sich selbst im regionalen Entwicklungskonzept gegeben hat, noch schlagkräftiger verfolgen und regionale Projekte unterstützen.“
Die Förderquoten haben sich jedoch nicht verändert. Über „LEADER“ ist eine Förderung von 30 bis maximal 60 Prozent möglich. Die Quoten unterscheiden sich nach Rechtsform der Antragssteller als auch nach inhaltlichen Aspekten - beispielsweise der angestrebten lokalen oder regionalen Wirkung des Projekts. Darüber hinaus konnten sich die Gemeinde Egestorf, die Samtgemeinde Salzhausen, die Gemeinde Deutsch Evern und der „Schäferhof“ in Neuenkirchen über die positiven Beschlüsse der Lokalen Aktionsgruppe freuen.
In der Gemeinde Egestorf soll ein Kutschweg hergerichtet werden. Der Weg zwischen Sudermühlen und Döhle ist aktuell kaum durch Kutschen zu befahren. Künftig soll dieses Verbindungsstück den Kutschern und Gästen wieder mehr Freude bereiten und den naturnahen Tourismus ankurbeln. Die Samtgemeinde Salzhausen wird in allen Mitgliedsgemeinden neue Übersichtsschilder aufstellen, auf denen beispielsweise auch die ausgewiesenen Naturwunder und -blicke der Naturparkregion zu finden sein werden.  Die Gemeinde Deutsch Evern wird eine Fußgängerbrücke über die Bahnschienen erneuern und so die fußläufige Verbindung der beiden durch die Bahn getrennten Ortshälften verbessern. Die nachhaltige Siedlungsentwicklung steht dort im Fokus. Und der gemeinnützige Verein „Schäferhof Neuenkirchen“ bekommt technische Unterstützung, wenn es um die Arbeit und die Versorgung der fast 400 Schnucken auf dem Hof geht. Die Lokale Aktionsgruppe stimmt einer Förderung von Anbaugeräten für den bereits angeschafften Hoftrac (Radlader)zu. 
In diesem Jahr sind zwei weitere Sitzungen zur Auswahl von Projekten geplant. Die Frist zur Einreichung der Antragsunterlagen für die Sitzungstermine enden am 8. Mai und am 3. September. Hanna Fenske berät Interessenten  gern. Sie ist unter 04171 - 693145 oder via E-Mail an hanna.fenske@naturpark-lueneburger-heide.de zu erreichen. Weitere Informationen zum Förderprogramm „LEADER“ erhalten Interessenten unter www.naturpark-lueneburger-heide.de (Stichwort: EU-Förderung LEADER).

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