Der Investor mit Herz: Hossein Salehmanesh hat sein Wort gehalten - das „Förster‘s Hus“ ist Jesteburgs neues Zentrum

Investor Hossein Salehmanesh und Architektin Franziska Sluyterman von Langeweyde stehen vor dem „Förster‘s Hus“ in Jesteburg
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mum. Jesteburg. „Es war nicht immer einfach“, sagt Hossein Salehmanesh und schaut dabei aus dem Fenster des ersten Stockwerks des neuen „Förster‘s Hus“ auf die Hauptstraße. Doch Überheblichkeit ist nicht die Sache des 70-jährigen Investors - eher klingt eine ordentliche Portion Stolz in seiner Stimme mit, wenn er sagt: „Ich bin sehr froh, dass es uns gelungen ist, diesen Schatz für Jesteburg zu bewahren.“ Salehmanesh hofft, dass die Arbeiten am Gebäude bis zum März abgeschlossen sind; sobald es die Witterung zulässt, geht es an die Außenanlagen.
Hossein Salehmanesh hat Wort gehalten. Er schenkt Jesteburg mit dem „Förster‘s Hus“ ein echtes Zentrum mit einer beeindruckenden Parkanlage. Mehr als 1.000 Quadratmeter seines Grundstücks sollen der Öffentlichkeit zugänglich sein. Die Jesteburger können sich auf Rasen- und Pflanzflächen freuen, die von einer Findlingsmauer umfasst sind. Zum Außenbereich des Restaurants gehören zwei große Terrassen, die im Sommer zu einem Biergarten werden. Das hat seinen Preis: Laut eigenen Angaben lässt sich Salehmanesh allein die Außengestaltung an die 400.000 Euro kosten.
Der Weg zum „Förster‘s Hus“ war für den Jesteburger Geschäftsmann nicht einfach. Ende 2012 hatte die Gemeinde das Gebäude sowie ein dazugehöriges etwa 1.500 Quadratmeter großes Grundstück für 100.000 Euro an Salehmanesh verkauft. Da die Arbeiten nicht sofort begannen, hatte es Spekulationen gegeben, Salehmanesh würde das denkmalgeschützte Objekt absichtlich verfallen lassen. „Diese Äußerungen haben mich sehr verletzt“, sagt der Unternehmer. Er habe nicht damit gerechnet, dass die Sanierung mit so vielen Auflagen verbunden sei. Ursprünglich hatte er mit einer Investionssumme von 1,5 Millionen Euro gerechnet. „Daraus sind inzwischen zwei Millionen Euro geworden“, sagt Salehmanesh, der das ursprüngliche Gebäude komplett abtragen ließ. Die Einzelteile wurden sortiert, restauriert oder ersetzt. Die Fassade des Gebäudes wurde rekonstruiert und dem Ursprungsbau von 1855 angepasst.
Der Jesteburger ist noch nicht am Ende seines Wegs. „Wenn die Arbeiten am ersten Gebäude abgeschlossen sind, möchte Salehmanesh mit dem „Markt der Möglichkeiten“ beginnen. „Die Baugenehmigung liegt vor“, sagt der Unternehmer. „Im Erdgeschoss des insgesamt 400 Quadratmeter großen Gebäudes sind Ladenflächen geplant. Dort sollen Geschäfte eröffnen, die für die Nahversorgung relevant sind“, so Salehmanesh. Vorstellbar seien Obst- und Gemüse-Händler, ein Blumenladen, Wein- und Käse-Spezialitäten. Im Ober- und Dachgeschoss ist Büro- oder Wohnnutzung geplant.
Jetzt hat Hossein Salehmanesh nur noch einen Wunsch. „Ich hoffe, dass auch das geplante Ärzte-Zentrum, das in unmittelbarer Nähe entstehen soll, zu Jesteburg passt.“ Dort im Herzen des Dorfes dürfe nicht ein hässlicher Funktionsbau entstehen.

Jetzt fehlt nur noch ein Gastronom

Hossein Salehmanesh führte bereits viele Gespräche mit möglichen Interessenten für das Restaurant. „Doch noch ist nichts unterschrieben“, sagt der Jesteburger. Er sei sehr anspruchsvoll. „Ich möchte nicht, dass wir nach einem Jahr einen Betreiberwechsel haben.“ Er wünscht sich deutsche Küche, die nicht abgehoben ist.
Interessenten können sich gern mit ihm in Verbindung setzen. Gleiches gilt für künftige Mieter des „Markt der Möglichkeiten“. Salehmanesh ist unter Tel. 04183-500633 zu erreichen.

Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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