Die Natur stets im Blick

Jesteburger Oberschüler schauten in den Grundschulen vorbei, um dort über die Themen Müllsortierung und Insektensterben zu informieren
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Projekte und Arbeitsgemeinschaften unterstreichen das Umwelt-Engagement der Schüler und Lehrer. 

mum. Jesteburg.
Das hat bereits Tradition: Jesteburger und Bendestorfer Schüler haben sich vor den Ferien wieder zu einem Müllsammeltag verabredet. In der Umgebung der Grund- und Oberschule sammelten sie in Begleitung ihrer Lehrer Abfall. Die jeweiligen Klassen bekamen unterschiedliche Routen zugewiesen. Diese Strecken wurden zuvor von Schülern der Oberschule ausgearbeitet. Auch der Ablaufplan wurde von Jugendlichen (Klasse 5 bis 8) erarbeitet.
Auf Initiative der Jugendlichen wurde vor kurzem auch eine "Zukunfts- und Artenschutz AG" ins Leben gerufen. Die AG-Teilnehmer besuchten während des Sammeltags verschiedene Grundschulklassen, um den jüngeren Jungen und Mädchen Grundlagen zu Themen wie Müllsortierung und Insektensterben zu vermitteln.
Dazu passte eine weitere Veranstaltung wenige Wochen zuvor. Zwei wissenschaftliche Mitarbeiter der "Serengeti Park"-Stiftung informierten die Schüler über Fledermäuse und Insekten. Gemeinsam mit einer Gruppe interessierter Fünftklässler installierten sie Nistkästen im von Grund- und Oberschule gemeinsam genutzten Schulgarten. Diese wurden in vier Meter Höhe an zwei Bäumen montiert. Die Tiere finden, unter anderem durch das Fehlen von alten Bäumen, Stallungen und landwirtschaftlich genutzten Scheunen, kaum noch geeignete Quartiere, um ihre Nester zu bauen. Die Mitarbeiter der Stiftung nutzten die Gelegenheit, den Schülern interessante Details und Fakten zum Leben der Kleinsäuger näherzubringen.
So viel Engagement für den Umwelt- und Klimaschutz bleibt nicht unbemerkt. Mit einer Arbeitsgruppe erarbeitete Biologielehrerin Kornelia Petersen einen Plan für die Renaturierung der Stellplätze für die Klassencontainer. Diese Container benötigte die Schule, um einige Klassen bis zur Fertigstellung des Erweiterungsbaus unterbringen zu können. Die Räume wurden mit Sondergenehmigung auf einer Ausgleichsfläche errichtet, die nach dem Rückbau der Container wieder eine Heimat für heimische Pflanzen, Kleintiere und Insekten bieten soll. Der Rotary-Club Buchholz in der Nordheide spendete für die Umsetzung 20 heimische Obstbäume. Für diese Planung wurde die Gruppe mit dem dritten Platz des Heiner-Schönecke-Preises geehrt. Dieser wurde für besonderen Einsatz von Schulen für gesellschaftlich relevante und zukunftsorientierte Themen ausgelobt.

Jesteburger Oberschüler schauten in den Grundschulen vorbei, um dort über die Themen Müllsortierung und Insektensterben zu informieren
Die prämierten Schüler mit Heiner Schönecke (Mitte), Zukunftswerkstatt-Geschäftsführer Professor Dr. Wolfgang Bauhofer (li.) und dem Vorsitzenden des Fördervereins, Jan Bauer

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