Filme wie ein Kurzurlaub

Grenzenlose Weite an Lettlands Küste
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  • Grenzenlose Weite an Lettlands Küste
  • Foto: Manfred Schulz
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"Zwischen Oder und Newa": NDR zeigt zu Ostern neueste Produktion von Manfred Schulz.

(mum). "Land im Gezeitenstrom" und "Land zwischen Oderhaff und Newamündung" lauteten die Titel zweier mehrteiliger Fernsehreihen, die viele Tausende Zuschauer begeistert haben. Was kaum einer weiß, verantwortlich für die Dokumentationen, die Land und Leute entlang der Küsten zeigen, ist Filmproduzent Manfred Schulz aus Asendorf (Samtgemeinde Hanstedt). Viele Monate war er auf der Suche nach kleinen und großen Geschichten. Entstanden sind eindrucksvolles Porträts - von Menschen und Natur. Zuletzt zu sehen im NDR, WDR und bei 3Sat. Zu Ostern ist nun das neueste Projekt von Schulz zu sehen. "Land zwischen Oder und Newa" besteht aus den Teilen "Von Stettin bis Danzig" (Ostersonntag, 1. April, um 20.15 Uhr) und "Von Kaliningrad bis Riga" (Ostermontag, 2. April, um 20.15 Uhr). Die Filme laufen jeweils im NDR.
"Die Beiträge sind touristisch angelegt", erklärt Manfred Schulz. "Sie machen neugierig auf die Küsten in Polen, Kaliningrad, Litauen, Lettland und Estland. Länder, die für viele auch die alte Heimat sind und lange nicht erreichbar waren."
• "Von Stettin bis Danzig": Alte deutsche Ostseebäder und Hansestädte voller historischer Schätze, einst Heimat von Slawen, Wikingern und Kaschuben. Riesige Wanderdünen, endlose Strände und die sturmgepeitschte Nehrungsinsel Hela. Dort leben Menschen wie in einer anderen Zeit, mit wiederbelebten Traditionen und Bräuchen. Die heute polnische Ostseeküste hat sich nach dem Fall des Eisernen Vorhangs der Welt geöffnet. Der Film ist eine erlebnisreiche Entdeckungsreise über Wasser und Land - bis Danzig und weiter ins verschlafene Weichsel-Nogat-Delta dicht vor der russischen Grenze, vor 700 Jahren wichtigster Vorposten des Deutschen Ordens. Über Swinemünde geht es aufs Meer hinaus zur Ferienhauptstadt Polens: Der Salzstadt Kolberg. Nach Danzig ist es von Hela aus nur ein Sprung über die Bucht. Die alte Hansestadt, im Krieg schwer zerstört, wurde fast originalgetreu wieder aufgebaut.
• "Von Kaliningrad bis Riga": Jenseits der polnischen Ostseeküste liegen die jungen baltischen Staaten am Meer, davor die russische Exklave Kaliningrad. Jahrzehntelang abgeschottet, verbindet sie die gemeinsame Vergangenheit - geprägt vor allem vom Leben und Überleben an der Küste, von Schifffahrt und Handel. Wohlhabende Städte wie Königsberg, Memel oder Riga wuchsen daraus hervor - weltoffen und reich an Kultur. Lange Zeit verbotene Traditionen und vergessene Bräuche dürfen in Litauen, Lettland und Kaliningrad wieder gelebt werden. Der Film begegnet ihnen und den Menschen in dieser vom Baltischen Meer geprägten Welt. Das erste Ziel ist Baltijsk, das frühere Pillau. Jahrzehntelang Sperrgebiet und noch heute Hauptstützpunkt der "Russischen Baltischen Flotte". Dahinter liegt die ehemalige Kornkammer Ostpreußens. Tilsiter Käse, das russische Nostalgiegetränk Kwas, Trakehner-Pferde und nicht weit davon das alte Memelland - heute halb russisch, halb litauisch. Die Kurische Nehrung mit ihren atemberaubenden Wanderdünen und dem malerischen Haff zieht jeden in ihren Bann.

Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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