"Himmelsgucker" als Hingucker in Bendestorf

Bei der offiziellen Einweihung des Himmelsguckers (v. li.): Bürgermeister Bernd Beiersdorf, Barbara Borgstädt, Burkhard Schonlau, Helmut Lüllau, Künstlerin Sylvia Itzen, Jörn Bittkow und Gerd Koß
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  • Bei der offiziellen Einweihung des Himmelsguckers (v. li.): Bürgermeister Bernd Beiersdorf, Barbara Borgstädt, Burkhard Schonlau, Helmut Lüllau, Künstlerin Sylvia Itzen, Jörn Bittkow und Gerd Koß
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Das Bürger- und Kulturforum weiht neue Skulptur von Holzkünstlerin Sylvia Itzen ein

mum. Bendestorf. "Das war eine gelungene Veranstaltung", freute sich jetzt Gerd Koß, der Vorsitzende des Bendestorfer Bürger-und Kulturforums (BKB). Es stimmte einfach alles: Fast 200 Besucher waren zum Country-Frühschoppen mit den "Little Country Gentlemen" in die Poststraße gekommen. Außer den Songs von Marcel Schaar und seiner Band erlebten die Besucher noch ein weiteres Highlight: Die Enthüllung des "Hinguckers" in der Dorfmitte.
"An dieser Stelle stand 38 Jahre lang eine Schäfer-Skulptur", berichtete Koß den Gästen. "Trotz guter Pflege durch das Bürgerforum wurde das hölzerne Kunstwerk marode und musste aus Sicherheitsgründen schließlich entfernt werden." Vorstand und Beirat hätten lange überlegt, was als Ersatz in der Ortsmitte in Frage kommen könnte. "Das Aufstellen eines großen Kubus oder ein Farbanstrich der Poststraße kamen natürlich nicht in Frage", konnte sich Koß einen Seitenhieb auf den mehr oder weniger gescheiterten Kunstpfad in der Nachbargemeinde Jesteburg nicht verkneifen. Auch eine doppelte Stele sei verworfen wurden. Schließlich sei der Kontakt zu Holzkünstlerin Sylvia Itzen aus Sprötze entstanden. "Ihr Vorschlag, eine Holzfigur in Form eines 'Himmelsguckers' zu schaffen, fand die Zustimmung des Vereins", so Koß.
Dank der freundlichen Unterstützung der Volksbank in Jesteburg sowie der Spende des mächtigen Eichenstammes durch die Firma Konrad (Lohof) konnte das Kunstwerk in Auftrag gegeben werden. In Eigenarbeit wurde ein Fundament für das fast drei Meter hohe und wohl 500 Kilogramm schwere Werk erstellt. Mit Unterstützung des örtlichen Bauhofs wurde der "Himmelsgucker" schließlich sicher aufgestellt.
Bei der feierlichen Enthüllung erklärte Koß, dass das Werk ein Geschenk des Bürger- und Kulturforums anlässlich seines 90-jährigen Bestehens an Bendestorf sei. "Schöne Kunst muss nicht immer Steuergelder kosten", so Koß.
Der Bezug zu Bendestorf wird im Sockel dargestellt: Der Notenschlüssel mit der Klaviertastatur steht für die Bendestorfer Klaviertage (sie finden übrigens wieder ab Mitte August statt) und die vielfältigen Veranstaltungen des Forums im "Makens Huus". Die dargestellte Filmkamera erinnert an die Zeiten der Filmproduktionen, und das vom bekannten Bendestorfer Künstler Georg Sluyterman von Langeweyde geschaffene "Wandermännchen" symbolisiert die schönen Wanderwege in und um Bendestorf.
Offensichtlich kommt die Skulptur gut an. Die anwesenden Gäste lobten Künstlerin Sylvia Itzen für ihre Idee und die Umsetzung.
• Mehr Informationen zum Bürger-und Kulturforum gibt es unter www.bk-bendestorf.de.

Bei der offiziellen Einweihung des Himmelsguckers (v. li.): Bürgermeister Bernd Beiersdorf, Barbara Borgstädt, Burkhard Schonlau, Helmut Lüllau, Künstlerin Sylvia Itzen, Jörn Bittkow und Gerd Koß
Bendestorfs neues Wahrzeichen? Der "Himmelsgucker" kommt auf jeden Fall gut an
Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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