Jesteburg macht sich hübsch

Das Wandbild an der Lindenstraße war in 
keinem guten Zustand
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    keinem guten Zustand
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Dank Städtebauförderung: Wandbild in der Lindenstraße ist wieder richtig ansehnlich. 

mum. Jesteburg. Aufmerksamen Jesteburgern ist es bestimmt schon aufgefallen: Das in die Jahre gekommene Wandbild an einem Gebäude in der Lindenstraße wurde erneuert. "Das ist ein Ergebnis des sogenannten 'Verfügungsfonds' der Gemeinde im Rahmen der Städtebauförderung", sagt Petra Bammann von der CIMA, die den Fonds betreut. Bereits seit 2016 ist Jesteburg im Programm der Städtebauförderung mit dem Ziel, den Ortskern für die Zukunft nachhaltig zu gestalten und zu stärken. Der öffentliche Raum - vor allem im Bereich der Hauptstraße - soll aufgewertet, ortsbildprägende Gebäude saniert und modernisiert werden.
Über den "Verfügungsfonds" haben seit 2019 auch private Initiativen die Möglichkeit, sich ihre kleinteiligen Ideen zur Stärkung des Ortskerns finanziell unterstützen zu lassen. 10.000 Euro - erstmals für 2019 eingestellt - stehen jährlich zur Verfügung. Bis zu 50 Prozent der Kosten einer Maßnahme können gefördert werden. "Förderfähig sind Maßnahmen, wie etwa Beleuchtungselemente, Beschilderungen, Begrünung, Kunst, Bänke, Spielgeräte, aber auch Konzepte und Wettbewerbe", sagt Bammann.
Über die Vergabe der Gelder entscheidet nicht Politik oder Verwaltung, sondern eine von der Politik eingesetzte Jury aus Anwohnern, Vertretern von Vereinen, Organisationen sowie engagierten Gruppen. Konkret besteht die Jury aus Stefanie Lang, Heidi Seekamp, Michael Schröder, Cornelia Salje und Stefan Ilk. "Es sind bereits zahlreiche Ideen zur Belebung des Ortskerns entstanden", so die CIMA-Mitarbeiterin. Für zwei davon seien bereits Anträge für Gelder gestellt und von der Jury bewilligt worden. Eine davon ist die Erneuerung des Wandbildes.
Das neue Bild wurde von Angelika Pöter vom Jesteburger Atelier Pöter gemeinsam mit dem Hauseigentümer entwickelt. "Mag sich noch so viel ändern - wir sind Jesteburg. Ein Zuhause für alle", beschreibt Pöter ihre Arbeit. "Wir haben uns für dieses Motiv entschieden, um Besuchern und Bürgen beim Betrachten des Bildes ins Bewusstsein zu rufen, wie schön unser Ort ist."
Der zweite Antrag, dem zugestimmt wurde, kommt vom Bürger- und Gewerbeverein (BGV). Dieser hat sich entschieden, neue Holzhütten für die Nutzung bei seinen verschiedenen Veranstaltungen - etwa dem Weihnachtsmarkt - anzuschaffen. "Aufgrund der Bauweise und des leichteren Aufbaus bieten die neuen Hütten mehr Möglichkeiten für einen Einsatz als die alten Hütten. Das gilt auch für andere Vereine und die Gemeinde, denen wir die Hütten kostenfrei zur Verfügung stellen werden", sagt Vorsitzender Paul Mojen. Die ortsansässige Tischlerei Bahlburg ist derzeit dabei, die neuen Holzhütten nach Vorstellungen des BGV anzufertigen.
• Fragen zum Verfügungsfonds beantwortet Claudia von Ascheraden, zuständig für den Bereich Wirtschaft bei der Gemeinde Jesteburg, unter der Rufnummer 04183-974719 oder via E-Mail an c.ascheraden@lkharburg.de. An sie können sich auch Leute wenden, die eine Idee zur Belebung und Gestaltung des Jesteburger Ortskerns haben, bei der sie finanzielle Unterstützung benötigen.
• Weitere Informationen zum Verfügungsfonds gibt es online unter www.jesteburg-im-kern.de (Stichwort "Städtebauförderung").

Das Wandbild an der Lindenstraße war in 
keinem guten Zustand
Die Künstlerin Angelika Pöter zauberte auf die Fläche jetzt einen echten Hingucker
Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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