Spenden für die Jesteburger Orgel
Kircheninstrument muss dringend restauriert werden

Das Team der Spendensammler vor der Orgel
  • Das Team der Spendensammler vor der Orgel
  • Foto: Christine Streichert
  • hochgeladen von Lennart Möller

lm. Jesteburg. "Sie muss dringend saniert und repariert werden", erklärt die ehemalige Kirchenvorsteherin Carola von der Lieth, und meint damit die 1842 angefertigte Orgel des Gotteshauses in Jesteburg. Viele Holzteile sind von Schimmel befallen, einige der Pfeifen leiden unter Metallfraß.

Die Kosten für die Sanierung würden sich auf etwa 43.000 Euro belaufen, zwei Drittel der Kosten muss die Kirchengemeinde selber tragen. Das sind immerhin stolze 30.000 Euro. Eine engagierte Gruppe aus der Jesteburger Bürgerschaft hat sich nun zusammengefunden und rührt ordentlich die Werbetrommel. Mit verschiedenen Veranstaltungen und Aktionen soll die erforderliche Summe bis Juli 2021 zusammengetragen werden. Den Startschuss dafür gab am Donnerstag das Jesteburger Lichtermeer.

Während der Veranstaltung wurden Bilder der Orgel an die Wand des Gemeindehauses projiziert. "Jahrhundertelang waren Orgeln die komplexesten Maschinen, die Menschen erbauen konnten. Die Orgel ist ein Zeugnis traditioneller Handwerkskunst und muss als Kulturgut erhalten bleiben", sagt Axel Schaffran. Er gehört dem Team der Spendensammler an und plant, Orgelführungen anzubieten. Ergänzt wird das Team um Carola von der Lieth und Schaffran durch Hiska Karrasch Bergander und Matthias Lüschen. Für die nächsten Monate sind verschiedene Aktionen geplant: Nach dem Shutdown sollen Führungen und Konzerte in der Kirche mit einer Übertragung nach draußen stattfinden.

• Wer die Sanierung der Orgel unterstützen möchte, kann das Spendenkonto der Kirchengemeinde nutzen (IBAN: DE40 2075 0000 0090 4017 20, Kennwort: Orgelrestaurierung. Weitere Infos: www.kirche-jesteburg.de.

• Wie das Lichtermeer verlief, lesen Sie in unserer kommenden Mittwoch-Ausgabe.

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