Corona-Maßnahmen: Schrittweise Öffnung
Kitas werden ab 8. März geöffnet, Schulen sollen folgen

Ab Montag dürfen die Kinder in Niedersachsen zurück in die Kita. Es gilt der eingeschränkte Regelbetrieb (Symbolfoto). Die Schüler kehren ab dem 15. März im Wechselunterricht (Szenario B) Schule zurück
  • Ab Montag dürfen die Kinder in Niedersachsen zurück in die Kita. Es gilt der eingeschränkte Regelbetrieb (Symbolfoto). Die Schüler kehren ab dem 15. März im Wechselunterricht (Szenario B) Schule zurück
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(as). Die Kindertageseinrichtungen in Niedersachsen werden am Montag, 8. März, für den eingeschränkten Regelbetrieb („Kita-Szenario B“) geöffnet. Eine Woche später folgen die Schulen. Das teilte das Kultusministerium am Donnerstag mit.

Die Kitas sind damit ab Montag im Grundsatz offen und bieten Betreuung in Regelgruppengröße an, aber ohne Gruppenmischung. Das gilt allerdings nur bei einem Inzidenzwert von unter 100. Bei über 100 bleibt oder wird die Einrichtung bei gleichzeitigem Notbetrieb geschlossen.

Im Schulbereich gelten ab sofort zwei Änderungen: So ist im Unterricht auch am Sitzplatz grundsätzlich in allen Jahrgängen der Sekundarbereiche I und II eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Zudem gilt wieder, dass die Präsenzpflicht – mit Ausnahme der Risikogruppen – wiederhergestellt ist.

Am Montag, 15. März, wird der Schulbereich geöffnet für Unterricht im Wechselmodell nach Szenario B für die Schüler der Schuljahrgänge 5-7 im Sekundarbereich I sowie den Schuljahrgang 12 im Sekundarbereich II. Außerdem werden die Berufseinstiegsschulen sowie Berufsschulklassen für Jugendliche mit
sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf ohne Ausbildungsverhältnis und die Förderschulen im Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung und in Förderschwerpunkten Hören und Sehen für Unterricht nach Szenario B geöffnet.

Ab dem 22. März und damit noch vor den Osterferien kommen dann alle Schulen und Schuljahrgänge zurück ins Szenario B.

Die beschriebenen Öffnungen von Kita und Schule gelten ausschließlich für Einrichtungen in Kreisen/kreisfreien Städten, bei denen eine Sieben-Tage-Inzidenz von bis zu 100 festgestellt wird. Bei über 100 können keine weiteren Öffnungsschritte gemacht werden, bis die Inzidenz mindestens drei Tage unter 100 liegt. Dann erfolgt der Wechsel ins Szenario B (Hotspot-Regelung).

Der Landesschülerrat begrüßt die Schulöffnungen. Die letzten Wochen und Monate hätten gezeigt, wie belastend das Szenario C (Homeschooling) für Schüler ist. "Priorisierung von Bildung sieht anders aus", sagt die Initiative Familien. Ihre Kritik: Durch die Hotspot-Regelung bleiben die Kinder und Jugendlichen in etlichen Landkreisen weiterhin ohne Perspektive zuhause - unabhängig davon, wo die Fallzahlen auftreten (Altenheime, Fleischbetriebe, Firmen).

Autor:

Anke Settekorn aus Jesteburg

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