Mehr als 200 Karten sind verkauft

Der Asendorfer Jürgen A. Schulz steht vor dem Plakat, 
mit der die Veranstaltung in der „Empore“ beworben wird. 
Er hofft auf mehr als 200 Besucher
2Bilder
  • Der Asendorfer Jürgen A. Schulz steht vor dem Plakat,
    mit der die Veranstaltung in der „Empore“ beworben wird.
    Er hofft auf mehr als 200 Besucher
  • hochgeladen von Sascha Mummenhoff
Panorama

Corona-Geschehen im Landkreis Harburg
Zwei weitere Tote im Seniorenheim

(os). Der Landkreis Harburg meldete am Montag, 19. Oktober, zwei weitere Corona-Tote. Sie waren Bewohner des Seniorenheims "Haus an den Moorlanden" in Neu Wulmstorf, in dem sich Ende September zahlreiche Bewohner und Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert hatten (das WOCHENBLATT berichtete). Damit wurden im Zusammenhang mit dem COVID-19-Ausbruch in dem Seniorenheim bislang zehn Todesfälle gemeldet. Insgesamt wurden dem Landkreis Harburg am Montag exakt 1.000 bestätigte Corona-Fälle...

Jürgen A. Schulz präsentiert am Mittwoch seinen Film „Schäfer Ast - eine Spurensuche“ in der „Empore“.

mum. Asendorf. Der Dokumentarfilmer Jürgen A. Schulz aus Asendorf zählt bereits die Stunden. Am Mittwoch, 19. Oktober, steht er vor einer seiner größten Herausforderungen. Schulz lädt um 20 Uhr zu einem Vortragsabend in die Buchholzer „Empore“ ein. Auf dem „Spielplan“ steht die Lebensgeschichte des Wunderheilers Philipp Heinrich Ast - besser bekannt als „Schäfer Ast“ (das WOCHENBALTT berichtete). Anfang des vergangenen Jahrhunderts lockte Ast Tausende in die Heide. Sie alle hofften, dank seiner Heilmittel gesund zu werden. „Hoffentlich gelingt mir das im übertragenen Sinn auch“, so Schulz. Die Chancen stehen gut. „Mehr als 200 Karten sind bereits verkauft. Aber es können selbstverständlich noch deutlich mehr Gäste kommen“, sagt der Filmemacher.
Schulz kommt auf bis zu 80 Veranstaltungen im Jahr, bei denen seine Filme gezeigt werden. In Buchholz gelte ganz besonders sein Grundsatz, dass er den Besuchern nicht nur seine Dokumentation „Schäfer Ast - eine Spurensuche“ zeigen möchte, sondern ihnen einen unterhaltsamen Abend bieten will. Unter anderem werden die „Heidesänger“ aus Amelinghausen ein paar typische Heidelieder anstimmen. Die Apothekerin Rosemarie Schmidt verrät, ob die von Ast entwickelten Arzneien wirklich helfen - sie sind noch immer in Winsen erhältlich. Außerdem wird Ilona Johannsen, Leiterin des Marstall-Museums, das Leben des Schäfers wissenschaftlich beleuchten.
Für die Vorstellung in der „Empore“ hat Schulz den Film speziell bearbeiten lassen, sodass er auf der sechs Meter breiten Leinwand auch gut zur Geltung kommt. „Die Qualität des Filmmaterials ist beeindruckend“, so Schulz, der auch viele historische Aufnahmen zeigt. Dennoch: „Ohne die Zusage des WOCHENBLATT-Verlags, mich bei der Veranstaltung zu unterstützen, hätte ich mich wohl nicht getraut, die ‚Empore‘ zu buchen“, so Schulz.
Kurzum: Die „Empore“-Besucher dürfen sich auf einen spannenden und informativen Abend über einen geschichtsträchtigen Mann aus unserer Region freuen.
Im Mittelpunkt steht der Schäfer und vermeintliche „Wunderheiler“ Philipp Heinrich Ast (1848 - 1921) aus Radbruch. Aufsehen erregte seine Diagnosemethode, bei der er anhand eines Büschels Nackenhaare zu erkennen meinte, woran die jeweilige Person erkrankt war. Zu Spitzenzeiten im Jahr 1894 behandelte Ast in Radbruch täglich bis zu tausend Menschen aus ganz Deutschland, die auf seine Fähigkeiten schworen.
Sieben Monate lang drehte Schulz mit einem vierköpfigen Team und Laiendarstellern an Originalschauplätzen und zeichnete den Lebensweg Asts nach.
• Karten für die Präsentation in der „Empore“ ­ kosten zwischen 9,80 und zwölf Euro und sind an der „Empore“-Ticketkasse sowie online unter www.empore-buchholz.de erhältlich.

Der Asendorfer Jürgen A. Schulz steht vor dem Plakat, 
mit der die Veranstaltung in der „Empore“ beworben wird. 
Er hofft auf mehr als 200 Besucher
Um ihn geht es am Mittwoch: Philipp Heinrich Ast - besser bekannt als „Schäfer Ast“
Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

Panorama
Auch in Straßennähe sind Wölfe unterwegs - oft mit fatalen Folgen

Weil verbindliche Regelungen fehlen
Angefahrener Wolf wurde erst nach Stunden erlöst

ce. Landkreis. "Es müssen endlich klare Anweisungen her, wie mit Wölfen - vor allem, wenn sie verwundet sind - umzugehen ist! Sonst bleibt das Tierwohl auf der Strecke." Das fordert Horst Günter Jagau, Vorsitzender der Jägerschaft Landkreis Harburg (JLH), nach dem jüngsten Vorfall mit einem Wolf in der Region. Am Wochenende war Autofahrern an der Landstraße zwischen Toppenstedt und Garlstorf (Landkreis Harburg) ein Tier aufgefallen, das sich apathisch, weil offensichtlich schwer verletzt, am...

Service

Infektions-Zahlen in einer Woche verdoppelt
Landkreis Stade: Der höchste Wert an aktuell Corona-Infizierten seit einem halben Jahr

jd. Stade. Der Landkreis Stade meldet am Dienstagmorgen 30 aktuell mit dem Coronavirus infizierte Personen. Das ist eine Verdoppelung im Vergleich zur Vorwoche und der höchste Wert seit einem halben Jahr. So viel Fälle gab es zuletzt am 15. April, also mitten in der ersten Corona-Welle. Damit ist aber noch längst nicht der Höchststand seit Beginn der Pandemie erreicht: Der war am 28. März mit damals 76 aktuellen Fällen. Entsprechend hat sich auch die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Stade...

Panorama

Corona-Geschehen im Landkreis Harburg
Zwei weitere Tote im Seniorenheim

(os). Der Landkreis Harburg meldete am Montag, 19. Oktober, zwei weitere Corona-Tote. Sie waren Bewohner des Seniorenheims "Haus an den Moorlanden" in Neu Wulmstorf, in dem sich Ende September zahlreiche Bewohner und Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert hatten (das WOCHENBLATT berichtete). Damit wurden im Zusammenhang mit dem COVID-19-Ausbruch in dem Seniorenheim bislang zehn Todesfälle gemeldet. Insgesamt wurden dem Landkreis Harburg am Montag exakt 1.000 bestätigte Corona-Fälle...

Panorama
Einer krebskranken Frau aus Winsen wurde mit dem Trip an die Elbe ein Herzenswunsch erfüllt 
Fotos: Malteser
2 Bilder

Herzenswunsch-Krankenwagen der Malteser Buxtehude
Als letzter Wunsch noch einmal an die Elbe

tk. Buxtehude. Das neue Fahrzeug der Malteser aus Buxtehude sieht wie ein ganz normaler Rettungswagen aus - Blaulicht inklusive. Es ist aber sehr viel mehr: nämlich ein Herzenswunsch-Krankenwagen. Die Malteser in der Estestadt beteiligen sich damit künftig an einem bundesweiten Projekt der Ehrenamtlichen: Sie erfüllen letzte Wünsche von Menschen, die sehr bald sterben werden. Seit dreieinhalb Jahren erfüllen die Malteser in Niedersachsen die Wünsche von Todkranken. Ein Sterbenskranker wollte...

Wirtschaft
Freude bei der Fahrzeugübergabe (v.li.): Olaf Langer (Kuhn+Witte), Ole Bernatzki (Inhaber AHD), Oliver Bohn (Geschäftsführer Kuhn+Witte) und Lescek Malski (AHD)

Ein Unternehmen steht unter Strom
Der Ambulante Hauspflege Dienst (AHD) erweitert seine E-Auto-Flotte

"Ein tolles Fahrzeug. Der VW ID.3 fährt sich ausgezeichnet. Es war eine gute Entscheidung, diese beiden E-Fahrzeuge zu unserer Fahrzeugflotte hinzuzufügen", sagte Ole Bernatzki, Inhaber des Jesteburger Hauspflege Dienstes (AHD). Oliver Bohn (Geschäftsführer des Autohauses Kuhn+Witte) und Verkaufsberater Olaf Lange übergaben die beiden neuen E-Fahrzeuge am AHD-Firmensitz in Jesteburg. Der AHD verfügt bereits über vier VW E-Golf, die problemlos den Alltag im Pflegedienst absolvieren. "Unsere...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen