Moment mal: Flugbegleiter - souveräne „Problemlöser“ im Einsatz

Panorama

Corona-Geschehen im Landkreis Harburg
Zwei weitere Tote im Seniorenheim

(os). Der Landkreis Harburg meldete am Montag, 19. Oktober, zwei weitere Corona-Tote. Sie waren Bewohner des Seniorenheims "Haus an den Moorlanden" in Neu Wulmstorf, in dem sich Ende September zahlreiche Bewohner und Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert hatten (das WOCHENBLATT berichtete). Damit wurden im Zusammenhang mit dem COVID-19-Ausbruch in dem Seniorenheim bislang zehn Todesfälle gemeldet. Insgesamt wurden dem Landkreis Harburg am Montag exakt 1.000 bestätigte Corona-Fälle...

Am Mittwoch stöhnten zahlreiche Menschen auf. Weil die Gewerkschaft Verdi zum Streik aufgerufen hatte, musste die Lufthansa laut eigenen Angaben mehr als 900 Flüge streichen; 87.000 Passagiere seien betroffen gewesen. Auch wenn es diesmal nicht die Flugbegleiter waren, die für den Ausfall verantwortlich waren, musste ich an einen Vorfall in der vergangenen Woche denken.
Am Freitag flog ich mit der Lufthansa von Hamburg nach München. Die Tür war bereits geschlossen, die Maschine auf dem Weg zur Startbahn. Dann wurde es hektisch in der Kabine. Eine Stewardess redete sachlich und im ruhigen Ton auf eine Frau ein - etwa Ende 40, gut gekleidet. Sie hatte sich in die Business-Klasse gesetzt, obwohl sie „Economy“ gebucht hatte.
Die Flugbegleiterin bat die Frau, sich auf ihren zugewiesenen Platz zu setzen. Keine Reaktion. Sie wies die Dame darauf hin, dass der Pilot wieder zum Gate zurückkehren müsste, wenn sie nicht den Platz verlassen würde. Wieder keine Reaktion. Das Flugzeug stoppte tatsächlich auf dem Rollfeld. Doch der Pilot kehrte nicht um. Die Flugbegleiterin versetzte jedoch mit einer Kollegin mit wenigen Handgriffen die Vorhangleiste zwischen den beiden Klassen um eine Reihe, so dass die Unbelehrbare nun auf den Vorhang schaute - jedoch in der „Holzklasse“ saß. Das Flugzeug startete pünktlich - spontaner Applaus für das Bordpersonal.
Ob die Renitenz der Frau Konsequenzen hat, weiß ich nicht - ich würde es aber begrüßen. Beeindruckt war ich von der sehr souveränen Art der Stewardess. Kein lautes Wort, keine Respektlosigkeit gegenüber der Frau, und dennoch ist sie konsequent geblieben. Das hat mich beeindruckt.
Sascha Mummenhoff

Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

Panorama

144 akute Fälle im Landkreis Harburg am 22. Oktober
+++Update+++: Bei steigenden Infektionszahlen: verschärfte Corona-Regeln!

(bim/os). Ab sofort gilt eine neue Corona-Verordnung des Landes, die verschärfte Corona-Regeln vorsieht, wenn eine bestimmte Infiziertenzahl in einem Kreisgebiet überschritten ist. Die wichtigsten neuen Vorschriften besagen u.a.: Gibt es mehr als 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (Inzidenzwert 35) wird die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ausgeweitet. Diese muss dann überall in der Öffentlichkeit an Orten getragen werden, an denen sich Menschen...

Service

Corona-Zahlen im Landkreis Stade am 23. Oktober: Anstieg um 25 Prozent
Zu viele Kontakte: Nachverfolgung bei Corona-Infektionen immer schwieriger

jd. Stade. Das Gesundheitsamt meldet für den Landkreis Stade am Freitag, 23. Oktober, 51 aktuell mit dem Coronavirus infizierte Personen. Damit hat sich die Zahl der aktiven Corona-Fälle im Landkreis innerhalb nur eines Tages um rund 25 Prozent erhöht.  Solche Steigerungsraten gab es bisher nur im Frühjahr auf dem Höhepunkt der ersten Corona-Welle. Der höchste Wert seit Beginn der Pandemie wurde am 28. März mit damals 76 aktuellen Fällen registriert. Sieben-Tage-Inzidenz klettert nach...

Politik
Die Stadt Buxtehude sorgt dafür, dass eine Gruppe der Lebenshilfe-Kita "Inne Beek" nicht geschlossen werden muss

Stadt springt für die Lebenshilfe Buxtehude ein
Wolfsgruppe der Kita "Inne Beek" wird nicht geschlossen

tk. Buxtehude/Immemnbeck. Die "Wolfsgruppe" der Lebenshilfe-Kita "Inne Beek" in Buxtehude wird nicht geschlossen. Der Kita-Träger, die Lebenshilfe hatte das Anfang Oktober überraschend angekündigt. Grund sei Personalmangel. Die Stadt Buxtehude hat es binnen zwei Wochen geschafft, die endgültige oder vorübergehende Schließung abzuwenden, indem sie Betreuungskräfte vorübergehend dorthin abordnet. Das teilte Andrea Lange-Reichardt Eltern und Politikern während einer Sondersitzung des...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen