Rock für Tschernobyl: Wer möchte helfen?

mum. Jesteburg. Nach der schrecklichen Reaktor-Katastrophe 1986 in Tschernobyl sind jedes Jahr Mädchen und Jungen aus Weißrussland zu Gast im Landkreis Harburg. Die Kinder kommen aus der Region Gomel, die besonders stark verstrahlt wurde. Für sie bedeutet der Erholungsaufenthalt vier Wochen lang frische Luft einzuatmen, unbelastete Lebensmittel zu essen sowie in Freibädern und an der Nordsee zu spielen und zu toben. Um für mehr Geldmittel für diese Aktion zu sorgen, findet am Samstag, 15. Juni, ab 14 Uhr bereits zum dritten Mal das Benefizkonzert „Rock für Tschernobyl“ statt. Erstmals steigt das Konzert, bei dem mehr als sieben Künstler - unter anderem „Zungenschuss“, Maike Krautscheid und „Rain in Venice“ - auftreten werden, vor der neuen „Naturbühne“ in Jesteburg. Organisiert wird das Event von der Evangelischen Jugend Jesteburg sowie vom Verein „MuTiG“ (Mensch und Tier in Gemeinschaft). Der Eintritt ist frei.
Damit möglichst viel Geld für die Kinder übrig bleibt, suchen die Organisatoren noch nach Unterstützern. „Sponsoren sind genauso willkommen wie Leute, die uns mit Sachspenden helfen wollen“, sagt Tommi Mantai, stellvertretender Vorsitzender von „MuTiG“.
• Wer den Organisatoren helfen möchte, kann sich direkt an Mantai wenden. Er ist unter der Nummer 01 52 - 29 81 81 91 oder via E-Mail (mutig.eu@gmx.de) zu erreichen.

Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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