In Jesteburg
Stau, wohin das Auge reicht

Am Montag und Dienstag kam es in der Jesteburger Ortsdurchfahrt zu massiven Staus
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  • Foto: Engelhardt
  • hochgeladen von Bianca Marquardt

bim. Jesteburg. "Ich frage mich, wer plant so etwas und wer ist zuständig für diese bescheuerte Ampelphase?", wollte Andreas Hinrichsen von der Samtgemeinde Jesteburg wissen. Denn gleich drei Baustellenampeln sorgten seit Montag für Staus und ein Verkehrschaos. "Teilweise haben Autofahrer eine Stunde lang benötigt, um durch Jesteburg zu kommen. Termine konnten nicht eingehalten werden", schimpft Andreas Hinrichsen.
Aktuell gebe es in Jesteburg drei Baustellen mit Ampelschaltung: auf der Hauptstraße in Höhe des Penny-Marktes, im Seevekamp und in der Schützenstraße, die letztlich auch Hauptauslöser des Staus gewesen sei, sagt Hinrichsen. "Die Rotphase war zwei Minuten lang, die Grünphase acht Sekunden", hatte er mit der Stoppuhr gemessen.
"Richtung Asendorf sind pro Ampelphase höchstens vier Fahrzeuge durchgekommen", bestätigt Martin Engelhardt. "Was passiert, wenn hier ein Rettungswagen durchkommen muss?", fragte er.
Wie berichtet, verlegen der Energiedienstleister EWE und der Wasserbeschaffungsverband (WBV) neue Leitungen entlang der L213.
Für die Baustellen Schützenstraße (WBV bis zum 16. Oktober) und Seevekamp (EWE bis 2. Oktober), die gemeinsam durch Ampelschaltung geregelt werden, liege jeweils die verkehrsbehördliche Anordnung des Landkreises vor, erklärt Jesteburgs Gemeindedirektor Henning Oertzen auf WOCHENBLATT-Anfrage. Auch wenn es sich nicht um eine Baustelle der Gemeinde handele, habe die Gemeinde bereits am Montag die Baustellen einrichtende Firma gebeten, die Änderung der jeweiligen Phasen in Absprache mit der Verkehrsbehörde vorzunehmen. "Die Verkehrsbehörde hat dies sogar am Dienstag angeordnet. Wir gehen davon aus, dass sich die Situation im Laufe des Mittwochs bessert", sagte Oertzen.
Zu Verkehrsbehinderungen wird es aber weiterhin kommen, denn die Arbeiten sollen bis Ende 2021 und jeweils mit halbseitiger Sperrung andauern.

Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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