Suche nach filmischen Schätzen

Eine Szene aus einem eingereichten Beitrag: Das Spinnrad wurde für die Aufnahmen in Wesel in Gang gesetzt
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WOCHENBLATT und Jürgen A. Schulz rufen zu Wettbewerb auf / Erste Beiträge sind eingetroffen.

(mum). Halbzeit bei der Suche nach alten Film-Schätzen. 22 Amateure und ein Profi haben bisher auf die Aufforderung des Filmemachers Jürgen A. Schulz und des WOCHENBLATT  reagiert und Beiträge im Super-8-Format, beziehungsweise im Doppel-8-Format aus der Zeit zwischen 1960 und 2001 eingereicht. Insgesamt sind es fast 100 Filme. Viel Arbeit also für die Jury, die nun eine Vorauswahl treffen muss.
Wie berichtet, sucht der Asendorfer Schulz Aufnahmen, die besondere Erlebnisse oder Aktivitäten aus dem Leben der Menschen aus der Nordheide zeigen. "Wir möchten das sehen, was die Leute früher einmal aufgezeichnet haben", so Schulz. Er wünscht sich Aufnahmen, die möglichst viele Menschen unterhaltsam, lustig oder spannend finden. 
Die Asendorfer Filmproduktion Doku-pro und der WOCHENBLATT-Verlag wollen helfen, diese Filme zu retten, bevor sie ganz verloren gehen. Im Zuge eines Filmwettbewerbs werden die originellsten, besten und spannendsten Filme ausgesucht und prämiert. Nach Abschluss des Wettbewerbs im Herbst sollen die Kurzbeiträge während eines Scheunenkino-Abends öffentlich gezeigt werden. Landrat Rainer Rempe hat die Schirmherrschaft für die Aktion "Scheunenkino 2018" übernommen.
Schulz hofft auf Beiträge, die ein besonderes Ereignis dokumentieren. Ebenso interessant sind Bilder einer Sturmflut oder eines Waldbrands, Aufnahmen von Dorffesten oder besondere Ereignisse ab 1950. Die Beiträge sollten möglichst eine Länge von 20 Minuten nicht überschreiten, beziehungsweise nicht länger als 120 Meter lang sein. Jedem Medium muss zudem ein "Meldebogen" beigefügt sein. Im Internet ist extra dafür ein Vordruck abrufbar.
Die Beiträge können in der WOCHENBLATT-Geschäftsstelle in Buchholz (Bendestorfer Straße 3-5) gern persönlich abgegeben werden. Ebenso können die Filme direkt an Schulz geschickt werden. Die Postanschrift lautet: Doku-pro, Hinnerkstraße 7, 21271 Asendorf. "Die Rücksendung des Materials ist garantiert, nachdem die Jury die Filme bewertet und eine Entscheidung getroffen hat", verspricht Schulz.

Ein besonderer Nachlass-Fund

Beeindruckt hat Jürgen A. Schulz der Beitrag von Astrid Borower aus Langenhagen bei Hannover. Sie hat im Nachlass ihres Vaters einen Film entdeckt, der um 1960 in Hanstedt gedreht worden ist. Mit Einfallsreichtum wurden Nahaufnahmen von Pflanzen und der Tierwelt entlang der Schmalen Aue gedreht. Mit einer einfachen Kamera,  eine Bolex, die weder über automatische Scharfeinstellung noch über Belichtungautomatik verfügte. Ein auf die richtige Länge geschnittener  Grashalm im Blitzschuh befestigt diente als Orientierungshilfe beim Suchen der Schärfe. So ersetzte Einfallsreichtum und Geduld fehlende Technik. Das Ergebnis sind faszinierende Aufnahmen von Schmetterlingen und Kleintieren wie Hirschkäfer, Libellen und Schlangen.

Eine Szene aus einem eingereichten Beitrag: Das Spinnrad wurde für die Aufnahmen in Wesel in Gang gesetzt
Günter Menke sichtet altes Filmmaterial der WOCHENBLATT-Leser. Er ist Mitglied der Jury
Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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