Zeit der Veränderung - Pastor Engelhardt verstärkt das Team / Diakon Schünemann verlässt St. Martin

Kommen und Gehen in der St. Martin-Gemeinde: Pastorin Ellen Kasper wird bald auf Diakon Reinhard Schünemann (Mitte) verzichten müssen. Neu im Team ist Pastor Martin Engelhardt
  • Kommen und Gehen in der St. Martin-Gemeinde: Pastorin Ellen Kasper wird bald auf Diakon Reinhard Schünemann (Mitte) verzichten müssen. Neu im Team ist Pastor Martin Engelhardt
  • Foto: Hiska Karrasch-Bergander
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mum. Jesteburg. Mit großer Freude heißt die St. Martins Kirchengemeinde um Pastorin Ellen Kasper einen weiteren Geistlichen willkommen. Pastor Martin Engelhardt (62), der zuvor im Kreis Bleckede tätig war, trat in Jesteburg bereits zum 1. Oktober eine Viertelstelle an. Er wird künftig in einer hübschen Kate auf dem Minkenhof in Itzenbüttel wohnen. "Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Pastor Engelhardt. Er ist für seine gute pastorale Arbeit bekannt und wird für seine offene, ehrliche Art geschätzt", sagt Pastorin Kasper.
Eine weitere personelle Änderung steht zum neuen Jahr an: Um sich fortan intensiver um seine Mutter kümmern zu können, gibt Diakon Reinhard Schünemann schweren Herzens seine Tätigkeit in Jesteburg auf. Ein neuer Diakon wird also gesucht. "Selbstverständlich werden wir Diakon Schünemann vermissen. Wir wissen aber, wie wichtig ihm seine Familie ist und freuen uns mit ihm, dass er zukünftig mehr Zeit für sie hat", so Kasper.
Nur fünf Minuten von seinem Zuhause entfernt wird Schünemann seine neue Stelle antreten und so viel Fahrzeit sparen. Um zeitlich flexibler zu sein, wird er zudem vermehrt freiberufliche Aufgaben wahrnehmen. "Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Die Menschen hier sind mir ans Herz gewachsen", sagt der Diakon. Er wird die Hauptkonfirmanden daher auch noch bis zu ihrer Konfirmation im Mai 2016 begleiten.
Fast sechs Jahre lang zeichnete Schünemann in St. Martin für die Konfirmanden- und Jugendarbeit mitverantwortlich. "Zahlreiche Akzente hat er gesetzt. Stets aufgeschlossen und freundlich trat er den Menschen gegenüber. Bei Jung und Alt war der Diakon gleichermaßen beliebt", so Kasper. Sein Abschied soll daher gebührend gefeiert werden. Im Zuge eines Adventsgottesdienstes am 6. Dezember (18 Uhr) wird Schünemann offiziell verabschiedet. Anschließend findet ihm zu Ehren noch eine kleine Feier statt. "Alle, die Diakon Schünemann mögen und wertschätzen, sind herzlich eingeladen", so Pastorin Kasper.

Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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