Zwischenruf: Bitte keine Weihnachtskarten!

WOCHENBLATT-Redakteur Sascha Mummenhoff

Da sind sie wieder! Diese Weihnachtskarten, die die Redaktion überschwemmen. Ein Unternehmen schickte uns gleich ein halbes Dutzend. Versehen mit einem unpersönlichen Spruch und ohne Unterschrift. Ehrlich, das können Sie sich nächstes Jahr sparen.
Wenn ich mir vorstelle, wie viel Geld für Druck und Versand dieser „Zwangsbotschaften“ ausgegeben wird, wird mir ganz schwindelig. Und dieses Gefühl verstärkt sich, wenn es sich dabei auch noch um Kommunen handelt, die dafür Steuern verplempern. Übrigens tun sich unsere Rathäuser schwer, genaue Kosten zu benennen. Warum wohl?
Mal ein Vorschlag: Bitte verzichten Sie auf diese nichtssagenden Standard-Grüße. Das Geld könnten Sie für einen karitativen Zweck spenden. Das wiederum könnten Unternehmen und Kommunen auf ihren Homepages vermelden und dazu „Frohe Weihnachten“ wünschen. Ich glaube, jeder würde dafür gern auf „seine“ Karte verzichten.
Eins noch: Ich meine mit meiner Kritik ausdrücklich nicht persönliche Grüße. Über diese freue auch ich mich sehr.
Sascha Mummenhoff

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